Graz99ers

Nach Zündel-Entlassung: So planen die Graz99ers!

Die Graz99ers haben sich, wie berichtet, kurz vor Saisonbeginn von Verteidiger Kilian Zündel getrennt. Aufgrund einer zweijährigen Dopingsperre zogen die Steirer die Reißleine – einen Ersatz wird es vorerst wohl nicht geben.

„Extrem guter Mensch abhandengekommen“

„Uns ist ein sehr guter Spieler und ein extrem guter Mensch abhandengekommen, der in der Mannschaft sehr beliebt ist“, sagt Sportdirektor Philipp Pinter. Die Trennung sei auch für die 99ers ein harter Einschnitt gewesen: „Es war für uns vermutlich ein genauso schlimmer Schlag ins Gesicht wie für ihn.“

Vorerst kein Ersatz

Auf der Suche nach einem schnellen Ersatz wollen sich die Grazer allerdings nicht begeben. Einen österreichischen Verteidiger, der kurzfristig die entstandene Lücke schließen könnte, sieht Pinter derzeit nicht. Stattdessen sollen nun die jungen Defensivspieler ihre Chance bekommen. „Wir müssen das erst einmal verdauen, und einen österreichischen Ersatz sehe ich nicht“, erklärt der Sportdirektor. Damit verschieben sich die Rollen innerhalb des Kaders: Junge Verteidiger rücken einen Platz nach oben und bekommen mehr Verantwortung.

Pinter weiß, dass diese Situation für die Nachwuchskräfte eine Herausforderung darstellt. „Das Wasser ist kalt, jetzt müssen sie schneller schwimmen lernen“, sagt er. Gleichzeitig stellt der Sportdirektor klar, dass der Klub den jungen Spielern die notwendige Zeit geben will: „Aber wir haben Vertrauen und Geduld, dass sie sich entwickeln können.“ Damit setzen die Graz99ers nach der Zündel-Entlassung zunächst auf die interne Lösung.

 

Bild: HCI / PAPA Productions

 

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