Wie bereits berichtet, kämpft der EC VSV derzeit um seine Zukunft. Nach der ergebnislosen Krisensitzung am Samstag werden nun neue Details bekannt. Besonders dramatisch: Für den Saisonstart fehlt es offenbar bereits an grundlegenden Dingen. Gleichzeitig steht ein möglicher Konkurs der EC VSV GmbH im Raum.
Keine Dressen, kein Bus, kein Essen
Die Probleme sind mittlerweile unmittelbar spürbar. Für den geplanten Saisonauftakt fehlen laut „Kronen Zeitung“ noch die Auswärtsdressen, ein Bus und auch die Verpflegung. Der Grund: Ohne zeichnungsberechtigten Geschäftsführer können die notwendigen Rechnungen derzeit nicht bezahlt werden. Damit wird die Krise längst nicht mehr nur auf wirtschaftlicher Ebene sichtbar. Der Saisonstart rückt näher, doch wichtige Voraussetzungen für die ersten Spiele sind noch nicht geregelt.
Möglicher Konkurs als Worst-Case-Szenario
Besonders brisant ist die Frage, wie es mit der EC VSV GmbH weitergeht. Sollte die finanzielle Belastung tatsächlich nicht mehr bewältigbar sein, steht laut dem Bericht auch ein Konkurs der GmbH im Raum. Dabei wird eine Summe von rund zwei Millionen Euro kolportiert.
Ein Konkurs würde weitreichende Folgen haben. Eine neue GmbH müsste gegründet werden. Verträge mit Spielern, Trainern, Mitarbeitern, Sponsoren, Lieferanten, der Halle, dem Ausrüster und dem Busunternehmen müssten dabei teilweise neu verhandelt werden.
Montag könnte Klarheit bringen
Nach der Krisensitzung am Samstag herrscht weiterhin Nachrichtensperre. Gleichzeitig läuft die Suche nach einem neuen Geschäftsführer weiter. Gesucht wird offenbar jemand mit entsprechender Fachkompetenz, der die schwierige wirtschaftliche Situation bewältigen kann. Auch die Stadt Villach ist in die Bemühungen um eine Rettung eingebunden.
Auf eine baldige Entscheidung hofft auch Liga-Vizepräsident Erich Falkensteiner. Montag oder spätestens Dienstag sollte man laut ihm mehr über die Zukunft des VSV wissen.
Bild: VSV/Krammer









