Graz99ers

Zündel nach Doping-Schock: „Ich habe keinerlei verbotene Substanzen zu mir genommen“

Der Doping-Fall rund um Kilian Zündel und die Graz99ers sorgt weiterhin für Aufsehen. Wie bereits berichtet, wurde der 25-jährige Eishockeyspieler von der Österreichischen Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) für zwei Jahre gesperrt und von den Graz99ers fristlos entlassen. Nun meldet sich Zündel selbst zu Wort und erklärt seine Sicht der Dinge.

Infusion nach Saisonende

Der Verstoß betrifft eine intravenöse Infusion, die Zündel am 30. April – nach dem Ende der Finalserie und damit der Saison 2025/26 der win2day ICE Hockey League – erhalten hatte. Laut ÖADR überschritt die Infusion die erlaubte Menge von 100 Millilitern innerhalb von zwölf Stunden.

Zündel betont gegenüber der „Kleinen Zeitung“ allerdings, dass dabei aus seiner Sicht keine verbotenen Substanzen zum Einsatz gekommen seien. Vielmehr habe es sich um eine Vitamininfusion zur Unterstützung der Regeneration nach einer kräfteraubenden Saison gehandelt.

„Ich habe einen Fehler gemacht“

Zündel zeigt sich dabei durchaus selbstkritisch und akzeptiert die gegen ihn ausgesprochene zweijährige Sperre. Auf Rechtsmittel verzichtet er. Gleichzeitig möchte der 25-Jährige gegenüber der „Kleinen Zeitung“ klarstellen, dass er nicht bewusst gegen die Dopingbestimmungen verstoßen habe.

„Mir ist natürlich völlig bewusst, dass ich einen Fehler gemacht habe. Umso wichtiger ist es mir jedoch noch loszuwerden, dass ich keinerlei verbotene, gegen die Dopingbestimmungen verstoßende Substanzen zu mir genommen oder verabreicht bekommen habe. Es handelte sich lediglich, nach einer kräfteraubenden Saison, um eine der Regeneration dienende Vitamininfusion.“ Auf Instagram verabschiedet sich der Verteidiger mit einem emotionalen Post von den 99ers! 

 

Bild: Fradimedia

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