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KAC-Ikone Sebastian Dahm denkt noch lange nicht ans Aufhören!

Sebastian Dahm steht vor seinem 40. Geburtstag, doch vom Karriereende will der KAC-Goalie nichts wissen. Der Däne fühlt sich in Klagenfurt so wohl wie nie und peilt weitere Jahre im Tor der Rotjacken an.

Sebastian Dahm ist längst eine Institution beim KAC. Seit seinem Wechsel nach Klagenfurt hat sich der dänische Schlussmann nicht nur sportlich einen Namen gemacht, sondern auch abseits des Eises eine Heimat gefunden. 397 Einsätze in Österreichs höchster Spielklasse stehen bereits zu Buche, beim KAC steht Dahm unmittelbar vor seinem 300. Liga-Spiel. Und obwohl der Torhüter im kommenden Februar seinen 40. Geburtstag feiert, denkt er noch lange nicht an einen Schlussstrich. „Wenn ich mich körperlich nicht mehr fit fühle und nicht mehr auf meinem besten Niveau spielen kann, dann werde ich meine Karriere beenden“, erklärt Dahm gegenpber „Laola1.at“. Aktuell gebe es dafür aber keinerlei Anlass. Im Gegenteil: Der Routinier spricht von den besten körperlichen Voraussetzungen seiner Karriere. „Heuer habe ich sogar die höchsten Testwerte meiner gesamten Laufbahn“, sagt Dahm. Solange der Körper mitspiele, wolle er „sicher noch mehrere Jahre“ weitermachen. Sein Antrieb ist dabei unverändert: Eishockey, Titel und der KAC.

Klagenfurt längst zur Heimat geworden

Auch privat hat sich Dahm längst in Kärnten verwurzelt. Rund 95 Prozent des Jahres verbringt seine Familie in Klagenfurt, seine Kinder sind in Kindergärten und Schulen integriert, seine Frau spricht mittlerweile sehr gut Deutsch. „Es ist unser Zuhause“, sagt Dahm. Dass Klagenfurt auch nach der aktiven Karriere eine Rolle spielen könnte, schließt er deshalb nicht aus.

Respekt für Vorauer

Im KAC-Tor steht Dahm inzwischen mit dem aufstrebenden Florian Vorauer ein ambitionierter Partner zur Seite. Von einer klassischen Nummer-eins- und Backup-Rolle hält Dahm wenig. Beide müssten sich ihre Einsätze verdienen. Über Vorauer findet der Däne ausschließlich lobende Worte: Er schätze dessen Arbeitsmoral, Professionalität und Entwicklung. Gerade im modernen Eishockey brauche es zwei Torhüter, die regelmäßig Spielpraxis sammeln.

Rekorde sind Nebensache

Mit mittlerweile 54 Shutouts hält Dahm den Rekord für die meisten Zu-null-Spiele in der Geschichte der österreichischen höchsten Spielklasse. Viel wichtiger als persönliche Bestmarken sei für ihn allerdings der Erfolg der Mannschaft. „Wenn wir erfolgreich sind, herrscht in der Kabine und am Eis gute Stimmung“, sagt Dahm. Die Statistiken würden sich dann ohnehin von selbst ergeben.

Auch in dieser Saison ist das große Ziel in Klagenfurt klar: der Meistertitel. Der Saisonstart mit Siegen gegen Salzburg und Pustertal gibt dabei zusätzlichen Rückenwind. Dahm weiß allerdings, dass in einer langen Saison vieles passieren kann. Eines ist für den KAC-Routinier jedenfalls klar: Der Druck in Klagenfurt ist für ihn kein Problem, sondern Motivation. „Druck ist ein Privileg“, hatte bereits Coach Kirk Furey betont. Dahm sieht es ähnlich: Die hohen Erwartungen und die besondere Atmosphäre in Klagenfurt seien ein wesentlicher Grund, warum Spieler gerne für den Rekordmeister auflaufen.

Quelle: Laola1.at, Bild: VSV/Krammer

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