Die Vienna Capitals verabschiedeten sich mit fünf Niederlagen in Serie in die Länderspielpause der win2day ICE Hockey League. Für Headcoach Mike Stewart kommt die Unterbrechung zum richtigen Zeitpunkt. Trotz der jüngsten Negativserie ist der 54-Jährige überzeugt, dass seine Mannschaft bald wieder in die Erfolgsspur zurückfinden wird.
Nach einem durchaus gelungenen Saisonstart mussten die Wiener zuletzt einige Rückschläge hinnehmen. Gegenüber der „Kronen Zeitung„ blickte Stewart auf seine bisherige Amtszeit bei den Capitals zurück und teilte diese in drei Abschnitte ein.
Während er mit der Vorbereitung und dem Kennenlernen der Mannschaft zufrieden war, verlief auch der Meisterschaftsauftakt mit sieben Siegen aus den ersten elf Partien nach seinen Vorstellungen. Die vergangenen fünf Spiele brachten allerdings ebenso viele Niederlagen.
„Der dritte Teil tut weh. Unser Business ist ergebnisorientiert. Da brauchen wir nicht drum herumreden. Wenn du nicht lieferst, dann ist da nicht gut“, stellte Stewart klar.
Stewart sieht keinen Grund zur Panik
Trotz der jüngsten Ergebnisse sieht der Capitals-Coach durchaus positive Ansätze. Seine Mannschaft konnte sich auch in den verlorenen Begegnungen zahlreiche Möglichkeiten erarbeiten. Beim jüngsten 3:4 nach Penaltyschießen gegen Tabellenführer Bozen verzeichneten die Wiener beispielsweise 41 Torschüsse, während die Südtiroler lediglich 27 Mal auf das gegnerische Gehäuse feuerten.
Für Stewart liegt der Schlüssel zur Trendwende vor allem in einer besseren Chancenverwertung. „Wir trainieren jeden Tag Offense. Daher können wir so viele Chancen kreieren. Jetzt müssen wir die Kaltschnäuzigkeit verbessern. Ich glaube daran, die Spieler glauben daran. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir wieder die Kurve kriegen“, zeigte sich der Headcoach zuversichtlich.
Länderspielpause soll für Neustart sorgen
Die aktuelle Unterbrechung kommt den Capitals nach den intensiven vergangenen Wochen gelegen. „Wir alle – Spieler, Coaches und alle in der Organisation – können den Reset-Knopf drücken und eine Woche lang durchatmen“, erklärte Stewart.
Anschließend soll mit neuer Energie die Trendwende gelingen. „Und dann geben wir wieder so richtig Gas“, kündigte Stewart an. Nach der Pause starten die Caps mit drei Heimspielen in den Ligabetrieb: dabei empfängt man Linz, Klagenfurt und Laibach.
Bild: Vienna Capitals/Manfred Szieber









