HC Innsbruck 'Die Haie'

Neuer Trainer und neuer Stürmer sollen den Innsbrucker Haien neues Leben einhauchen!

Nach der Trennung von Ryan Kinasewich stehen die Innsbrucker Haie vor einem personellen Neustart. Als Nachfolger auf der Trainerbank wird eine interne Lösung mit U20-Coach Ville Kolppanen favorisiert. Zudem soll ein neuer Stürmer die Offensive verstärken.

Bei den Innsbrucker Haien laufen nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Headcoach Ryan Kinasewich die Planungen für die Neuausrichtung. General Manager Günther Hanschitz muss nicht nur einen neuen Trainer finden, sondern auch die sportliche Talfahrt stoppen. Die Tiroler drohen in der ICE Hockey League zunehmend den Anschluss zu verlieren.

Kolppanen soll Kinasewich nachfolgen

Als aussichtsreichste Lösung gilt laut „Kronen Zeitung“ eine interne Besetzung: Ville Kolppanen, derzeit U20-Trainer und Tormann-Beauftragter der Kampfmannschaft, könnte künftig das Traineramt übernehmen. Der 34-Jährige wäre damit der Wunschkandidat von Hanschitz. Als möglicher Assistent ist Florian Stern im Gespräch.

Hanschitz verweist darauf, dass man ein solches Risiko bereits einmal eingegangen sei: Mitch O’Keefe habe bei den Haien eine Chance erhalten und anschließend eine erfolgreiche Trainerkarriere gestartet. Eine Entscheidung über die neue Besetzung steht allerdings noch aus.

Ursachen für den sportlichen Absturz

Die Gründe für die Trennung von Kinasewich sind vielschichtig. Der Kader habe laut Bericht mehr Potenzial, als die Mannschaft zuletzt gezeigt habe. Das häufige Umstellen der Linien habe dem Team offenbar die nötige Konstanz genommen. Zuletzt soll der Trainer auch das Vertrauen seiner Spieler verloren haben. In dieser Phase habe es demnach drei Krisensitzungen gegeben.

Gleichzeitig stehen auch die Spieler in der Verantwortung. Mehrere Leistungsträger seien derzeit nicht in Bestform. Besonders deutlich wurde das zuletzt gegen Pustertal: Innsbruck ließ 16 Minuten Powerplay ungenützt, darunter 83 Sekunden in doppelter Überzahl, und kassierte ausgerechnet während eines eigenen Überzahlspiels den Ausgleich.

Neuer Stürmer soll Offensive verstärken

Neben der Trainerfrage ist auch eine Verstärkung für den Angriff geplant. Die Haie wollen ihren zehnten Legionärsplatz besetzen und suchen dafür einen Stürmer. Der Markt biete ausreichend Möglichkeiten, erklärt Hanschitz. Entscheidend sei jedoch, dass auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimme.

Viel Zeit für die Neuaufstellung bleibt nicht: Bereits in der kommenden Woche wartet auf Innsbruck ein schwieriges Auswärtsdoppel mit Spielen in Klagenfurt und Ljubljana. Mit neuem Trainer und zusätzlicher Offensivkraft soll der Umschwung gelingen.

Bild: HCI / PAPA Productions

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