Vereins-Urgestein Florian Pedevilla muss nach der Trennung von Ryan Kinasewich seinen Platz als Co-Trainer räumen, will den Haien aber weiterhin erhalten bleiben und künftig eine andere Aufgabe im Verein übernehmen.
Mit dem neuen Trainergespann Ville Kolppanen und Daniel Mitterdorfer beginnt beim HC Innsbruck ein neues Kapitel. Beim ersten Training am Samstag war Florian Pedevilla erstmals seit vielen Jahren nicht mehr Teil des Trainerteams. Ganz verabschieden müssen sich die Haie vom 39-Jährigen allerdings nicht.
17 Jahre im Dienst der Haie
Pedevilla kam 2009 als Spieler nach Innsbruck und war bis 2020 für die Tiroler in der zweiten und ersten Liga aktiv. Anschließend wechselte er hinter die Bande und arbeitete sechs Jahre als Co-Trainer. Dabei unterstützte er Mitch O’Keefe, Jordan Smotherman und zuletzt Ryan Kinasewich. Ein besonderer Höhepunkt seiner Zeit war die Saison 2022/23, als Innsbruck den dritten Platz im Grunddurchgang der ICE Hockey League erreichte und sich erstmals für die Champions Hockey League qualifizierte.
Die vergangenen beiden Jahre seien allerdings auch kräftezehrend gewesen, räumt Pedevilla ein. Wenn der sportliche Erfolg ausbleibe, koste das viel Energie. Als Co-Trainer habe er vor allem die Tiroler Eigenbauspieler forcieren wollen. Rückblickend meint er, sich möglicherweise noch stärker dafür eingesetzt haben zu können. Gleichzeitig betont er, stets alles gegeben zu haben.
Neue Aufgabe innerhalb des Vereins
Auch wenn seine Zeit an der Bande vorerst vorbei ist, bleibt Pedevilla dem HCI erhalten. Er soll künftig auf anderer Ebene im Verein mitarbeiten. Für ihn sei es Zeit für etwas Neues, erklärt der 39-Jährige. Sein Ziel bleibe es, den Verein bestmöglich zu unterstützen und zu einer positiven Entwicklung beizutragen. Im Mittelpunkt stehe dabei stets der Erfolg der Mannschaft.
Unterstützung für Kolppanen
Zum neuen Headcoach Ville Kolppanen hat Pedevilla ein gutes Verhältnis. Beide teilten bereits als Spieler beziehungsweise Betreuer die Kabine. Der 39-Jährige schätzt den Finnen und drückt ihm für seine neue Aufgabe die Daumen. Kolppanen könne nun seine eigenen Ideen umsetzen, so Pedevilla, der die bevorstehende Veränderung als Herausforderung für alle Beteiligten sieht. Seine grundsätzliche Überzeugung bleibt dabei unverändert: Kein Einzelner ist wichtiger als die Mannschaft.
Pic: PSR: GEPA pictures/ Amir Beganovic









