Am gestrigen Mittwoch startete auch der EC-KAC wieder ins Eistraining – und das fast vollzählig. Dabei gab die neuer Trainer-Kombination aus Kirk Furey und Christoph Brandner erstmals den Ton an.
Bis auf Travis St. Denis, Jan Drozg und Simeon Schwinger, die laut der „Kronen Zeitung“ heute Ausdauertests absolvieren, waren alle Cracks der Rotjacken auf dem Eis. Auch Kapitän Thomas Hundertpfund, der nach seinem Kreuzbandriss auf dem Weg zurück ist und sich gut fühlte: „Ich hoffe, dass ich bis zum Champions-League-Auftakt voll fit bin. Bis zum Meisterschaftsbeginn sollte es sich definitiv ausgehen.“
Neues Duo an der Bande
An der Bande stehen mit Kirk Furey und Christoph Brandner zwei langjährige KACler. Beide standen sogar zu aktiven Zeiten für die Rotjacken auf dem Eis und haben einen jahrelangen Bezug zum Kärntner Traditionsklub. Brandner beendete 2012 seine aktive Karriere, damals im Dress der Klagenfurter und steht seit 2014 im Betreuerstab. Furey verteidigte nicht weniger als acht Saisonen für den KAC, beendete 2015 seine Spielerkarriere. Gleich in der Folgesaison stieg er ins Trainergeschäft ein und übernahm 2023 den Posten des Head Coaches.
Beide kennen sich natürlich sehr gut und halten viel voneinander: „Wir verstehen uns wirklich sehr gut. Ich schätze Christoph und seine Meinung sehr, er hat extrem viel Erfahrung“, so Furey, der heuer in seine vierte Saison als Hauptübungsleiter des Rekordmeisters geht. „Wir haben im Eishockey und menschlich sehr ähnliche Zugänge. Jeder hat seine Eigenheiten, aber wir ergänzen uns sehr gut“, ergänzt Brandner, der als Aktiver sogar 35 NHL-Spiele für die Minnesota Wild bestritt. Nach seiner Spielerkarriere kämpfte der Steirer aber mit einem Burnout: „Ich hatte mit einem völlig neuen Leben klarzukommen. Plötzlich war ich nicht mehr der Stärke, musste erst meinen Weg finden. Ich kann mich beim KAC nur bedanken, dass man mir die Möglichkeit dazu gegeben hat.“
Intensive Tage
Morgen in einer Woche bestreitet der KAC sein erstes Vorbereitungsspiel, dann empfangen Nick Petersen und Co. Olimpija Ljubljana. Vier Testspiele stehen innerhalb von neun Tagen auf dem Programm, ehe es am 3. September dann in der Champions Hockey League losgeht. Die Klagenfurter starten mit einem Heimspiel gegen den französischen Klub Bordeaux Boxers in die CHL-Saison. ICEHL-Saisonauftakt für Rot-weiß ist übrigens am 18. September, in Salzburg.
Bild: EC-KAC/Wolfgang Jannach









