ICEHL

Konstantin Komarek vor Capitals-Heimkehr: „Ich erwarte mir eine deutliche Steigerung“

Nach zehn Jahren im Ausland kehrt Konstantin Komarek in die win2day ICE Hockey League zurück – und erstmals in seiner Profikarriere nach Wien. Der 33-jährige Angreifer schließt sich den Vienna Capitals an und freut sich darauf, künftig vor Familie und Freunden in seiner Heimatstadt aufzulaufen.

Der Wechsel nach Wien war dabei kein Zufall. Komarek selbst hatte bei seinem Manager den Wunsch hinterlegt, zu den Capitals wechseln zu wollen. „Ich wollte bei einem Verein spielen, zu dem ich eine tiefere Verbindung habe“, erklärt der Wiener gegenüber dem „Kurier„. Besonders die Möglichkeit, erstmals als Profi in seiner Heimatstadt zu spielen, habe ihn gereizt.

Bei den Capitals trifft Komarek auf eine neu zusammengestellte Mannschaft, die nach drei verpassten Viertelfinal-Teilnahmen wieder den Anschluss an die Spitze schaffen möchte. Besonders das Powerplay sieht der Rückkehrer vielversprechend. Auch die Tatsache, dass sich mehrere Spieler bewusst für Wien entschieden haben, wertet er als wichtig für das Mannschaftsgefüge. Auch der erste Austausch mit Capitals Head Coach Mike Stewart was sehr positiv: „Wir hatten ein sehr gutes persönliches Gespräch, um uns kennenzulernen. Wir sind uns nur einmal begegnet, als ich mit Lulea gegen seine Mannschaft in der Champions Hockey League gewonnen habe.“

Komarek bringt neben internationaler Erfahrung auch Führungsqualitäten mit. Zuletzt war er Kapitän von Västerås in Schweden. Diese Rolle sieht er vor allem als Verpflichtung gegenüber den jüngeren Spielern. „Es gehört zur Aufgabe eines erfahrenen Spielers, Verantwortung zu übernehmen.“ Seine Erfahrungen aus Schweden möchte er nun auch in Wien weitergeben.

Auch privat steht für Komarek ein neues Kapitel an. Gemeinsam mit seiner Familie und seinen drei Töchtern zieht er von Schweden zurück nach Wien. Sportlich hat der 33-Jährige klare Erwartungen an seine neue Mannschaft: „Ich erwarte mir ehrlich gesagt eine deutliche Steigerung gegenüber den vergangenen Jahren.“

Bild: facebook.com/vikhockey

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