Die win2day ICE Hockey League hat eine neue Regel beschlossen, die ein aktiveres und offensiveres Spiel in der Sudden-Death-Overtime fördern soll. Ab der Regular Season 2026/27 kommt in der Drei-gegen-Drei-Verlängerung die sogenannte „No Return Rule“ zur Anwendung, die bereits in der Champions Hockey League erfolgreich eingesetzt wird.
Die Regel gilt während der Sudden-Death-Overtime, wenn beide Teams bei numerischem Gleichstand mit jeweils drei Feldspielern und einem Torhüter auf dem Eis stehen. Dies schließt auch Situationen ein, in denen der Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzt wurde.
Nach der neuen Regel darf eine Mannschaft, die in der Angriffszone in Puckbesitz ist und den Puck kontrolliert, diesen nicht zurück in die neutrale Zone oder die eigene Verteidigungszone führen, passen oder auf andere Weise spielen. Verstößt eine Mannschaft gegen diese Regel, wird das Spiel unterbrochen und ein Bully in der Verteidigungszone des verursachenden Teams durchgeführt. Nach der Spielunterbrechung ist kein Spielerwechsel erlaubt.
Offensivdruck soll aufrecht erhalten werden
Die Einführung der „No Return Rule“ soll Mannschaften dazu animieren, den offensiven Druck aufrechtzuerhalten und Torchancen in der Verlängerung zu kreieren. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass Teams sich wiederholt und bewusst in die eigene Spielfeldhälfte zurückziehen, um sich neu zu formieren und einen neuen Angriff aufzubauen.
Die Regeländerung war eine der strategischen Entscheidungen, die beim General Meeting in Villach diskutiert und beschlossen wurden, und unterstreicht den kontinuierlichen Fokus der Liga auf die Weiterentwicklung des Spiels und die Attraktivität des Geschehens auf dem Eis für Spieler und Fans.
www.ice.hockey, Bild: HCI / PAPA Productions









