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ICEHL-Teams steigen auf die Barrikaden: Vier Vereine fordern Einsparungen und eine rein österreichische Liga!

Im österreichischen Eishockey brodelt es weiter. Während Ex-Bundeskanzler Christian Kern als möglicher neuer ÖEHV-Präsident im Gespräch ist, wächst auch innerhalb der ICE Hockey League der Unmut. Mehrere Klubs stellen sich gegen die aktuelle Liga-Führung.

Kern könnte dabei laut Bericht eine wichtige Rolle als Türöffner zu Wirtschaft und Politik übernehmen. Gleichzeitig werden vom künftigen Verbandschef Impulse für den Nachwuchs und den Aufbau dringend benötigter Leistungszentren erwartet.

400.000 Euro sorgen für Ärger

Ein wesentlicher Streitpunkt zwischen den ICE-Klubs und dem Verband sind die finanziellen Leistungen. Rund 400.000 Euro pro Jahr führen die Vereine an den ÖEHV ab. Diese Zahlungen stoßen bei einigen Klubs zunehmend auf Kritik.

Doch auch innerhalb der Liga hängt der Haussegen schief, wie die „Kronen Zeitung“ berichtet. Die Aufnahme des HC Mailand hat für zusätzlichen Ärger gesorgt. Wien, Graz, Linz und der VSV haben sich in einem gemeinsamen Schreiben gegen die Liga-Führung positioniert.

Klubs fordern Änderungen

Die vier Vereine bringen dabei mehrere weitreichende Forderungen ins Spiel. Unter anderem wird eine rein österreichische Liga ins Gespräch gebracht – auch wenn diese Forderung laut Bericht mit den bestehenden Statuten kollidiert. Darüber hinaus verlangen die Klubs eine Gehaltsobergrenze, eine Anpassung der Kaderbestimmungen – insbesondere beim Umgang mit Doppelstaatsbürgern – sowie Einsparungsmaßnahmen.

Die kommenden Gespräche der ICE-Klubs in Villach könnten damit richtungsweisend werden. Neben der Zukunft des ÖEHV steht zunehmend auch die Ausrichtung der Liga selbst auf dem Prüfstand.

Bild: win2day ICE Hockey League

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