Für Innsbrucks General Manager Günther Hanschitz steht eine besondere Saison bevor: Der 67-Jährige will seine voraussichtlich letzte Spielzeit als Haie-Boss noch einmal genießen und blickt nach zwei enttäuschenden Jahren optimistisch auf die kommende ICE-Saison.
„Wir haben zwei Saisonen nicht performt – jetzt bin ich zuversichtlich. Weil wir ein starkes Team haben“, erklärt Hanschitz im Gespräch mit der „Kronen Zeitung„. Die vergangenen Ergebnisse seien auch von Verletzungen und personellen Ausfällen beeinflusst worden. So fehlte Steven Owre in der letzten Saison nach 20 Spielen, während Darien Craighead nur zweimal zum Einsatz kam.
Besonders erfreut zeigt sich der HCI-GM über die Verpflichtung von Torhüter Sam Harvey. Dieser sei durch gemeinsame Anstrengungen und Entgegenkommen beider Seiten finanzierbar geworden. Auch in der Defensive sieht Hanschitz den Klub gut aufgestellt: Mit Joel Messner und Philipp Lindner kehren zwei wichtige Spieler zurück. Messner bestritt die Saison 2021/22 für die Haie und konnte dort mit 35 Zählern mächtig aufzeigen. Für den Innsbrucker Lindner ist es ein „homecoming“, zwischen 2016 und 2019 lief er für die Inntaler auf. Bemerkenswert: beide Defender werden in der kommenden Saison als Assistant-Captains auflaufen.
Hanschitz traut den Haien die Top 6 zu
In der Offensive setzt Innsbruck neben Owre auf erfahrene Kräfte wie Benker, Bretschneider und Macierzynski, die die Liga bestens kennen. „Wenn alle fit bleiben – Top-6! Weil der Spirit in der Mannschaft super ist“, formuliert Hanschitz die Zielsetzung.
Zum Saisonauftakt warten auf die Haie zwei Heimspiele gegen Liga-Neuling Mailand und die Vienna Capitals. Hanschitz hofft dabei auf einen gelungenen Start: „Zwei Siege, damit die Euphorie entstehen kann.“
Bild: HCI/Georgios Papaconstantis




