Beim HC Falkensteiner Pustertal ist der Startschuss für die neue Saison gefallen. Während Südtirol von der fünften Hitzewelle des Sommers erfasst wurde, schwitzten die „Wölfe“ beim offiziellen Trainingsauftakt in der angenehm kühlen Brixner Eishalle für die kommende ICE-Hockey-League-Saison.
Vizemeister will nachlegen
Nach dem erstmaligen Einzug ins Finale der ICEHL sind die Erwartungen rund um den HCP gestiegen. Trainer Jason Jaspers weiß, dass die erfolgreiche Vorsaison nur schwer zu wiederholen sein wird. Dennoch blickt der 45-jährige Deutschkanadier, der in seine dritte Saison in Bruneck geht, optimistisch nach vorne.
„Die vergangene Saison zu bestätigen, wird nicht einfach. Wir nehmen die Herausforderung aber an“, betont Jaspers gegenpber „Sportnews.bz“. Einen wichtigen Vorteil sieht er im eingespielten Kader.
Sieben neue Gesichter
Im Vergleich zur Vizemeister-Saison wurde die Mannschaft nur punktuell verändert. Neu im Kader stehen Torhüter Colin Furlong, die Verteidiger David Farrance, Dominik Obexer und Josef Prast sowie die Stürmer Gerry Fitzgerald, Gunnarwolfe Fontaine und Luke Moncada.
„Sportdirektor Patrick Bona habe bei der Kaderplanung hervorragende Arbeit geleistet“, lobt Jaspers. Besonders die läuferischen Qualitäten der Neuzugänge sollen dem HCP zusätzliche Geschwindigkeit verleihen.
Hohe Intensität zum Auftakt
Schon bei der ersten Eiseinheit war die Intensität hoch. „Die Spieler schenken sich nichts und gehen ohne Angst in die Zweikämpfe“, zeigte sich Bona zufrieden. Gleichzeitig erwartet er eine besonders ausgeglichene Liga. Für ihn kommen mindestens acht Mannschaften als Titelkandidaten infrage.
Der HCP will dabei erneut eine Rolle spielen. Nach dem ersten Finaleinzug der Vereinsgeschichte ist der Hunger jedenfalls groß – und auch der Druck gestiegen. „Ich denke, dass wir noch mehr Speed haben werden, als im vergangenen Winter“, richtet aber Jaspers gleich eine Kampfansage an die Konkurrenz.
Vorbereitung mit Training und Teambuilding
Bis Donnerstag absolviert die Mannschaft den ersten Teil der Vorbereitung in Brixen. Neben Eistraining stehen Athletikeinheiten, Videoarbeit und die Einstudierung des Spielsystems auf dem Programm.
Auch das Teambuilding kommt nicht zu kurz: Nach den Trainingseinheiten stehen unter anderem ein Besuch im Schwimmbad, eine Wanderung auf den Gitschberg und ein gemeinsamer Abstecher in die Brixner Altstadt auf dem Plan.
Der HCP arbeitet damit bereits intensiv an der Mission, die erfolgreiche Vorsaison zu bestätigen – und vielleicht sogar noch einen Schritt weiterzugehen.
Bild: Foppa Iwan – HC Pustertal









