Graz99ers

99ers-Neuzugang David Maier über seinen Wechsel: „Ich wollte raus aus der Komfortzone!“

David Maier hat beim 1:4 im Test gegen Adler Mannheim sein Debüt für die Moser Medical Graz99ers gefeiert. Der 26-jährige Verteidiger soll der nach zahlreichen Abgängen neu formierten Grazer Defensive vor allem mit Physis, Laufstärke und Tempo zusätzliche Qualität verleihen.

Der 89-fache Nationalteamspieler wechselte im Sommer vom EC-KAC nach Graz und will dort den nächsten Schritt machen. „Ich wollte raus aus der Komfortzone beim KAC und den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen“, erklärt Maier der „Kronen Zeitung„.

„Eishockey ist Eishockey“

Die Umstellung auf das System von Head Coach Dan Lacroix sieht der Kärntner entspannt: „Eishockey ist Eishockey, das ist überall auf der Welt gleich.“ Die 99ers kennt Maier bestens aus seinen bisherigen Duellen und zeigt sich vom hohen Tempo der Grazer angetan: „Die waren immer richtig unangenehm, die gehen so ein hohes Tempo, lassen dir mit Gegenpressing keine Zeit. Sie waren verdient Meister. Ich hoffe, das gelingt heuer erneut. Ich denke, es ist möglich, denn trotz der Abgänge von Haudum und Holzer haben wir eine sehr gute Mannschaft.“

Seine eigenen Stärken sieht der Verteidiger vor allem in Intensität und Zweikampfführung. „Ich komme über viel Intensität und Kampf ins Spiel und habe daher viele Scheibengewinne“, so Maier. Der gebürtige St. Veiter bringt auch einiges an Erfahrung mit, denn für den KAC bestritt Maier nicht weniger als 214 Saisonspiele – dazu kamen noch 59 Playoff-Einsätze.

Vollgepackter Kalender

Für die Steirer wartet am Sonntag der zweite Test des Trainingslagers in Kitzbühel. Dann geht es erneut gegen die Mannheimer Adler. Danach warten noch Vorbereitungsspiele gegen den HK Mountfield, Sparta Prag und Slovan Bratislava, ehe es am 3. September erstmals in der Champions Hockey League ernst wird. Dann empfangen die Murstädter den Schweizer Meister Fribourg-Gotteron. David Maier freut sich auf die internationale Bühne: „Ich sehe die CHL als Super-Vorbereitung. Es geht’s um Punkte, daher wird Vollgas gespielt, aber es geht die Welt nicht unter, wenn man einmal nicht gewinnt. Solche Topgegner werden uns besser machen“.

Die „regular season“ der win2day ICE Hockey League beginnt für den amtierenden Meister am 18. Sptember mit einem Gastspiel beim Finalgegner – dem HC Falkensteiner Pustertal.

Bild: HCI/PAPA Productions

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