Tomi Karhunen setzt seine bewegte Karriere fort: Der finnische Goalie wechselt innerhalb der heimischen Liiga von SaiPa zu Jokerit. Für den 36-Jährigen ist es bereits die nächste Station in kurzer Zeit – und insgesamt das neunte Team in den vergangenen sechs Jahren.
Wechsel zu Jokerit
Karhunen verlässt SaiPa und schließt sich Jokerit an. Der Traditionsklub aus Helsinki spielt in der Saison 2026/27 wieder in der Liiga. Damit bleibt der Torhüter seiner finnischen Heimat treu. Karhunen war erst im Jänner dieses Jahres innerhalb der finnischen Topliga von HPK zu SaiPa gewechselt.
Neuntes Team in sechs Jahren
Karhunens Vereinskarriere ist in den vergangenen Jahren von zahlreichen Wechseln geprägt. Seit 2020 stand der Finne bereits für SC Bern, Straubing Tigers, Villacher SV, HIFK, Brynäs IF, SC Bern, HPK und SaiPa auf dem Eis. Mit Jokerit kommt nun die nächste Station hinzu.
Besonders in Erinnerung ist Karhunen den Fans des VSV geblieben. In der Saison 2021/22 absolvierte er drei Spiele im Grunddurchgang für die Villacher und kam anschließend in den Playoffs auf zehn Einsätze. Dabei verbuchte er eine Fangquote von 88,4 Prozent.
Erfolgreiche Jahre in Finnland
Karhunen kann auf eine lange Karriere auf höchstem europäischem Niveau zurückblicken. Seine erfolgreichste Zeit erlebte der Goalie unter anderem bei Kärpät Oulu und Tappara.
Mit Kärpät gewann er mehrfach die finnische Meisterschaft, 2013/14 wurde er zudem zum besten Playoff-Goalie der Liiga bei Gegentorschnitt und Fangquote. 2015/16 holte er mit Tappara erneut den Titel und überzeugte in den Playoffs mit einer Fangquote von 93,6 Prozent. Auch international sammelte Karhunen reichlich Erfahrung. Neben Einsätzen in der Schweizer NL, der schwedischen SHL und der deutschen DEL stand er mehrere Jahre in der KHL zwischen den Pfosten.
Zuletzt bei SaiPa
In der vergangenen Saison kam Karhunen zunächst für HPK zum Einsatz, ehe er im Jänner zu SaiPa wechselte. Dort absolvierte er zwölf Liiga-Partien und kam auf einen Gegentorschnitt von 2,57 sowie eine Fangquote von 89,3 Prozent. In den Playoffs folgten sechs weitere Einsätze. Nun wartet mit Jokerit eine neue Herausforderung auf den Routinier.
Bild: GEPA pictures/ Matic Klansek









