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Vinzenz Rohrer blüht in Zug auf: Ist die NHL weiterhin ein Thema?

Der Wechsel von Vinzenz Rohrer zum EV Zug sorgte im Sommer für reichlich Gesprächsstoff. Mittlerweile hat sich die Entscheidung für den 22-jährigen Vorarlberger als goldrichtig erwiesen. Der ÖEHV-Stürmer überzeugt in der Schweizer National League mit starken Leistungen, spricht über die Gerüchte rund um seinen Transfer und verrät, wie es um seinen NHL-Traum steht.

Nach einer schwierigen vergangenen Saison bei den ZSC Lions entschied sich Rohrer für einen Tapetenwechsel. Beim EV Zug hat der Rankweiler eine deutlich größere Rolle übernommen und zählt mittlerweile zu den wichtigsten Offensivspielern. Mit acht Toren und acht Assists in 13 Spielen führt der Österreicher die interne Scorerliste an – noch vor prominenten Namen wie Dominik Kubalik, Tomas Tatar und Gregory Hofmann.

„Ich fühle mich mega wohl in der Mannschaft, das war mir von Anfang an sehr wichtig. Am Eis läuft es gut, ich bin sehr happy dort zu sein“, erklärte Rohrer gegenüber „LAOLA1„.

Mehr Verantwortung und neues Selbstvertrauen

Während seine Einsatzmöglichkeiten in Zürich zuletzt eingeschränkt waren, genießt Rohrer in Zug großes Vertrauen. Der Flügelstürmer steht durchschnittlich mehr als 17 Minuten pro Partie auf dem Eis und erhält sowohl im Powerplay als auch in Unterzahl wichtige Aufgaben. „Das, was ich dort spielen darf, ist nicht selbstverständlich und war in Zürich nicht der Fall“, betont der ÖEHV-Legionär.

Das gestiegene Selbstvertrauen macht sich auch in seinen Leistungen bemerkbar. Zusätzlich wurde Rohrer trotz seines jungen Alters bereits in die Führungsgruppe aufgenommen und trägt das „A“ eines Assistenzkapitäns auf der Brust.

Rohrer dementiert Transfergerüchte

Für Schlagzeilen sorgte im Sommer allerdings nicht nur der Wechsel selbst. Schweizer Medien berichteten unter anderem über ein angeblich besonders hohes Gehalt und einen persönlichen Besuch des Zuger Sportchefs in Rohrers Heimat. Letzteres dementiert der Vorarlberger entschieden: „Nein, das stimmt nicht. Das war, wie so Vieles im Sommer, eine Ente.“ Die zahlreichen Berichte gingen am 22-Jährigen nicht spurlos vorbei. Der Umgang mit den Spekulationen sei für ihn ein Lernprozess gewesen.

NHL-Traum lebt weiterhin

Auch eine mögliche Zukunft in Nordamerika bleibt für Rohrer ein Thema. Der Österreicher steht bei den Montreal Canadiens noch bis 2028 unter Vertrag und sammelte bereits erste Erfahrungen beim AHL-Farmteam Laval Rocket. Der Kontakt nach Montreal besteht weiterhin, eine endgültige Entscheidung über seine nächsten Schritte ist allerdings noch nicht gefallen.

„Jetzt spiele ich einmal eine Saison in Zug, dann schaue ich weiter“, erklärt Rohrer. Seinen NHL-Traum habe er jedenfalls noch nicht komplett abgehakt. Vorerst liegt sein Fokus auf den Leistungen in Zug und seiner persönlichen Weiterentwicklung. Der Vorarlberger möchte seine aktuelle Form möglichst lange konservieren und sich weiterhin Schritt für Schritt verbessern.

Bild: City-Press GmbH Bildagentur

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