In ihrem ersten Auswärtsspiel der laufenden Champions Hockey League-Saison gastieren die Rotjacken am Donnerstagabend bei Norwegens Meister Storhamar, kac.at mit den Details zu diesem Spiel.
Auch in seinem dritten Vorrundenspiel in der Champions Hockey League steht der EC-KAC (auf internationaler Ebene: KAC Klagenfurt) einem amtierenden nationalen Meister gegenüber, nach den Titelträgern Frankreichs und der Schweiz wartet nun jener Norwegens. Die Rotjacken treten am Donnerstag, dem 10. September 2026, bei Storhamar Hamar an, die Begegnung beginnt um 19.00 Uhr und wird auf ORF Sport+ live übertragen.
BERICHTERSTATTUNG
Das Auswärtsspiel der Rotjacken in Norwegen wird von ORF Sport+ live übertragen, Sendungsbeginn ist um 18.55 Uhr. Der dazugehörige Livestream ist auf on.orf.at(Öffnet in neuem Fenster) verfügbar. Außerhalb von Österreich verfügbare Broadcasts (lineares TV und Streaming) sind hier gelistet(Öffnet in neuem Fenster).
Ausgangssituation:
Der EC-KAC erlebte eine ambivalente erste Champions Hockey League-Woche: Das Auftaktspiel gegen Frankreichs Meister Bordeaux wurde nach einer eher durchwachsenen Vorstellung mit 2:1 nach Verlängerung gewonnen, die Partie gegen den schweizer Titelträger Fribourg trotz starker Leistung und mit einigem Pech – alle drei Gegentreffer fielen innerhalb von 67 Sekunden und einer Unterzahlphase – mit 1:3 verloren. Mit zwei Zählern nehmen die Rotjacken im CHL-Ranking aktuell den sprichwörtlichen Schleudersitz – Platz 16, der als letzter die Achtelfinalqualifikation bedeuten würde – ein. Auswärts lief es für Klagenfurt auf internationaler Ebene zuletzt recht gut: Von den saisonübergreifend letzten zehn Partien in der Fremde konnten sechs gewonnen werden. In der Geschichte der Königsklasse vermochte der EC-KAC acht seiner insgesamt neun Auswärtsbegegnungen mit Klub aus Challenger Leagues für sich zu entscheiden, man unterlag (im Jahr 2015) lediglich beim HC Košice in der Slowakei nach Penaltyschießen.
Storhamar Hamar ließ auf eine famose Pre-Season (12:0 Punkte und 21:6 Tore in vier Testspielen) einen nicht minder überzeugenden CHL-Auftakt folgen: Die Truppe von Head Coach Petter Thoresen unterlag am vergangenen Wochenende bei den beiden schweizer Spitzenklubs HC Davos und Genève-Servette jeweils nur mit 2:3, wobei die Niederlage beim aktuellen Vizemeister aus dem Kanton Graubünden erst nach Verlängerung feststand, wodurch Hamar bereits einen Zähler auf seinem Konto hat. Die Norweger haben damit einen ersten Schritt gemacht, um ihre starke Champions Hockey League-Bilanz mit drei Achtelfinalqualifikationen bei vier Teilnahmen zu bestätigen. Allerdings hat Storhamar saisonübergreifend nur drei seiner letzten 18 CHL-Begegnungen in regulärer Spielzeit gewonnen. Das hat einerseits mit den starken Gegnern – noch nie stand man in der Königsklasse einem Klub gegenüber, der nicht aus den fünf Gründungsligen stammte – und andererseits mit dem eher beschränkten offensiven Output – zwei oder weniger erzielte Treffer in zehn der jüngsten elf Partien – zu tun.
Personelles:
Die Rotjacken müssen in den beiden CHL-Auswärtsspielen in der aktuellen Woche auf den Langzeitverletzten Fabian Hochegger und zudem auf Jacob Hudson verzichten. Beim Kanadier wurde im Zuge von weiterführenden Untersuchungen ein schwererer Verletzungsgrad als ursprünglich angenommen festgestellt, er wird aufgrund einer Unterkörperverletzung mehrere Wochen lang ausfallen. Wieder in das Aufgebot zurückkehren wird hingegen Mattias Göransson, der gegen Fribourg angeschlagen passen musste und zwischenzeitlich zudem leicht erkrankt war. Ebenfalls aufgrund von Erkrankungen im Abschlusstraining auf eigenem Eis am Dienstag nicht dabei waren Clemens Unterweger, Raphael Herburger und Jan Drozg. Die beiden Österreicher wurden wieder gesund und traten am Mittwochmorgen die Reise nach Norwegen mit an, der Slowene hingegen wird in Hamar definitiv fehlen. Dadurch rückt der erst 16-jährige Stürmer Niclas Micelli in das Lineup auf, er wird in Norwegen sein erstes Bewerbsspiel für die Kampfmannschaft des EC-KAC bestreiten.
Pre-Game-Kommentar: Maximilian Preiml
„Die langen Auswärtsreisen in der Champions Hockey League mit zwei Spielen in verschiedenen Teilen Europas sind zwar etwas anstrengend, für mich überwiegen aber die positiven Aspekte, weil diese Trips und die lange Zeit, die man dabei gemeinsam verbringt, gut für das Teamgefüge sind. Dazu kommt die sportliche Attraktivität, wir spielen zum dritten Mal in acht Tagen gegen einen amtierenden nationalen Meister, das ist in dieser Form nur in der CHL möglich.“
„Storhamar ist norwegischer Serienmeister und hat am vergangenen Wochenende sehr respektable Ergebnisse gegen Spitzenklubs aus der Schweiz eingefahren. Uns erwartet also sicher ein starker Gegner, der am Papier in etwa in unserer Kategorie einzuordnen ist. In solchen Spielen kommt es auf Genauigkeit in der Umsetzung des Gameplans und auch die Disziplin an. Gegen Fribourg nahmen wir zu viele Strafen und haben dafür die Rechnung präsentiert bekommen, das darf uns in Norwegen nicht passieren.“
kac.at , Bild: Foto Pessentheiner








