Für die Fans der Black Wings Linz war die gestrige Folge der ORF-Serie „SOKO Linz“ wohl besonders spannend: Die Leiche auf dem Eis war niemand Geringerer als Langzeit-Black Wing Andreas Kristler.
„Dass ich jetzt als Leiche am Eis liege, passt zeitlich gut zum Karriereende – und es war eine coole Erfahrung“, so Kristler gegenüber der „Kronen Zeitung„.
Der 36-Jährige, der nach neun Jahren und knapp 400 Spielen keinen neuen Vertrag mehr bei den Stahlstädtern erhalten hatte, bleibt Linz allerdings weiterhin erhalten. Seit 1. September ist Kristler als Teammanager bei den Black Wings tätig und kümmert sich um eine Vielzahl von Dingen: unter anderem die Organisation von Busreisen und Hotels sowie die Betreuung der Spieler bei Wohnungssuche und Visa-Angelegenheiten.
Auch Head Coach Philipp Lukas freut sich über den Verbleib des langjährigen Linzers: „Wir freuen uns, dass Andreas Teil des Klubs bleibt. Er kennt Mannschaft, Verein, Abläufe und Anforderungen bestens, seine Erfahrung und Persönlichkeit sind für uns ein großer Gewinn.“
Kristler, der mit seiner Familie in Oberösterreich geblieben ist und zuletzt auch mit einem Engagement beim VSV in Verbindung gebracht wurde, hat sich damit für eine neue Rolle bei seinem langjährigen Klub entschieden. „Es macht Spaß“, so der ehemalige Stürmer.
Sportlich steht für die Black Wings am Samstag in Regensburg noch der letzte Test auf dem Programm. Am kommenden Freitag startet Linz dann mit dem Auswärtsspiel bei Fehérvár in die neue Saison.
Bild: fodo.media/Harald Dostal









