Für den EC Red Bull Salzburg geht es nach der gestrigen Heimniederlage gegen Bozen in der win2day ICE Hockey League morgen, Freitag, mit dem Auswärtsspiel gegen die Pioneers Vorarlberg weiter (19:30 Uhr, Sporteurope.tv).
Es ist das Duell des Tabellenletzten gegen den 12., in dem die Salzburger unbedingt punkten wollen. Nach nur einem Sieg aus sechs Grunddurchgangsspielen sind die Red Bulls weiter auf der Suche nach Kontinuität im eigenen Spiel und wollen in Feldkirch einen Schritt in diese Richtung gehen, auch wenn sie sich in den letzten Jahren im Ländle meistens schwergetan haben.
Ausgangslage
Hatten die Red Bulls nach dem Sieg am letzten Sonntag in Budapest wieder etwas Oberwasser bekommen, so war die gestrige Niederlage gegen Bozen erneut ein Dämpfer. Weniger ob des blanken Resultats – ein 1:4 mit Empty Net – als die Art und Weise, wie sie gespielt haben. Starken Momenten standen zu viele Unsicherheiten gegenüber; im Passspiel, in der Scheibenbehandlung, beim Abschluss. Am Ende waren die Red Bulls einmal mehr enttäuscht – weniger über die Niederlage gegen den Tabellendritten, der durchaus schlagbar gewesen wäre, sondern vielmehr über die eigene Leistung, die man nicht wie vorgenommen aufs Eis bringen konnte.
Statement Nash Nienhuis
„Es war [gestern] inakzeptabel. Wir haben viel mehr in der Kabine, viel mehr, das wir den Fans geben können. Wir müssen zu den Grundlagen des Eishockeys zurückkehren. Scheiben zum Tor bringen, für Verkehr vor dem Tor sorgen, es für den Goalie schwermachen, den Puck zu sehen. Auf dem Eis miteinander reden. Und von da wieder neu aufbauen.“
Das Auswärtsspiel in Feldkirch soll also einen kleinen Neuanfang markieren, wenn man so will. Die Red Bulls brennen darauf, endlich zur Normalform zu finden und freuen sich dabei auf die Rückkehr von Michael Raffl, der helfen soll, gegen die Pioneers entscheidende Akzente zu setzen. Damit fehlt nur noch Florian Baltram (rekonvaleszent) im Lineup.
Feldkirch noch ohne Punkte
Das Auswärtsspiel gegen die Pioneers ist für die Red Bulls der ultimative Test, will man Selbstsicherheit, zumindest in kleinen Schritten, zurückerlangen. Die Vorarlberger haben alle bisherigen sechs Spiele verloren, dabei aber weniger Gegentore (23) als die Red Bulls bekommen (27 in fünf Spielen) und mit je 15 gleich viele Tore geschossen. Dabei standen schon Kapazunder wie Milano (4:5), Villach (1:2) oder Graz (1:3) auf dem Spielplan der Vorarlberger, die sich auch gestern in Innsbruck nur mit einem Tor Unterschied (4:5) geschlagen geben mussten.
Bei den Feldkircher Torschützen muss man zwei Stürmer besonders im Auge haben. Der Niederländer Guus van Nes, letzte Saison in Diensten des VSV, hat bereits fünf Mal getroffen. Noah Serdachny, der aus der NCAA kommend in Feldkirch seine Profi-Karriere gestartet hat, vier Mal. Insgesamt haben die Vorarlberger im Vergleich zum Vorjahr mehr oder weniger eine komplett neue Mannschaft (16 Zugänge, 18 Abgänge) und dabei das maximal mögliche Kontingent von zehn Importspielern voll ausgenutzt.
Statement Adrian Gesson
„Feldkirch spielt einfach gut zuhause. Sie gehen immer voll auf den Mann rauf, geben nie auf und kämpfen um jeden Puck. Wir müssen uns auf unser bestes Spiel vorbereiten und Vollgas in die Partie gehen. Der Tabellenplatz ist nicht ausschlaggebend, wir müssen für uns einen Weg finden, wie wir das schaffen können.“
win2day ICE Hockey
League
Pioneers Vorarlberg – EC Red Bull
Salzburg
Fr, 02.10.2026 | Feldkirch, 19:30 Uhr
Sporteurope.tv
ecrbs.redbulls.com , Bild: EC Red Bull Salzburg









