Ferencváros Budapest

ICEHL-Kadervorstellung 2026: Ferencvaros Budapest (3/14)

Ferencváros Budapest geht in seine zweite Spielzeit in der win2day ICE Hockey League und strebt nach einem schwierigen Premierenjahr nach einer Steigerung. In der vergangenen Premierensaison 2025/26 verpasste das ungarische Team aus Budapest als Tabellenelfter die Playoffs. Im Kader gibt es einige Veränderungen, unter anderem verließ Topspieler Brady Shaw den Verein. Wie werfen einen Blick auf die Ungarn.

Trainer

An der Bande setzt Ferencváros auf Kontinuität und vertraut weiterhin auf Head Coach Timo Saarikoski aus Finnland. An seiner Seite agieren der kanadische Co-Trainer Yul Hennelly, der nordamerikanische Erfahrung mitbringt, sowie Goaltending Coach Teemu Toivanen aus Finnland. Die Fäden im sportlichen Management zieht wie gewohnt General Manager Szabolcs Fodor.

Torhüter

Auf der Torhüterposition vertraut Budapest weiterhin auf ein rein ungarisches Gespann. Als Nummer eins geht der 36-jährige Nationaltorhüter Bence Bálizs in die Saison, der einiges an internationaler Erfahrung mitbringt, Als verlässlicher Backup steht der 26-jährige Kristóf Nagy bereit, der bereits vergangenen Saison mit einigen starken Auftritten den routinierten Bálizs entlasten konnte.

Verteidigung

Die Defensive von Ferencváros stützt sich vor allem auf bewährte Kräfte der Premierensaison. Die beiden Schweden Rasmus Bengtsson und Jesper Lindgren, die sich bereits im vergangenen Jahr als absolute Top-Verteidiger der Mannschaft etabliert haben, sollen auch in dieser Spielzeit den Spielaufbau lenken. Unterstützung erhalten sie vom finnischen Defensivspezialisten Paavo Tyni, der seinen Vertrag in Budapest verlängert hat. Ergänzt wird diese Achse durch einen physisch robusten ungarischen Stamm um die erfahrenen Verteidiger Gergely Tóth und Tamás Ortenszky sowie die ungarischen Nationalspieler und Talente Milán Horváth, Zétény Hadobás und den 21-jährigen Olivér Farkas.

Budapest
Kader 2026/27 (unter Vertrag) Tor:
Bence Balizs, Kristóf Nagy

Verteidigung:
Tamás Ortenszky, Paavo Tyni, Milán Horváth, Zeteny Hadobas, Olivér Farkas, Gergely Tóth, Jesper Lindgren, Rasmus Bengtsson

Sturm:
Ferenc Laskawy, Jussi Tammela, Topi Rönni, Mihály Bendegúz Dobos, András Mihalik, Carter Savoie, Zsombor Galajda, Rasmus Heljanko, Aku Kestilä, Mark Schlekmann, Gergely Mattyasovszky, Sebestyén Bencze, David Molnar, David Silye
Bestätigte Zugänge: Tamás Ortenszky (Winterthur), Mihály Bendegúz Dobos (KeuPa), Carter Savoie (Nova Ves), Rasmus Heljanko (Tychy), Olivér Farkas (SaiPa), David Silye (Calgary Wranglers)
Bestätigte Abgänge: Brady Shaw (Linz), Gergely Arany, Mate Seregely, Boldizsar Farkas, Marek Hudec, Alexander Ytterell, Istvan Sofron, Tyler Coulter (Poprad), Gordie Green, Joose Antonen, Richard Toth, Krisztian Nagy
Eventuelle Zugänge/Vertragsverlängerungen:
Eventuelle Abgänge:

Stürmer

Im Sturm setzt Ferencváros auf eine Mischung aus eingespielten skandinavischen Kräften und gezielten nordamerikanischen Ergänzungen. Aku Kestilä und Jussi Tammela waren bereits in der vergangenen Saison wichtige Stützen im Angriff der Ungarn und erhalten im finnischen Block Unterstützung durch Rasmus Heljanko. Eine wichtige Rolle soll zudem der junge Center Topi Rönni – ehemaliger Zweitrundenpick – einnehmen. Nachdem er in der letzten Spielzeit verletzungsbedingt auf kaum Spiele kam, hofft man in Budapest nun auf eine verletzungsfreie und produktive Saison des 22-Jährigen. Um das Scoring in der Breite zu verbessern, wurden zudem die beiden kanadischen Stürmer Carter Savoie und Center David Silye verpflichtet. Sie sollen jene Tore beisteuern, die in der Premierensaison in den engen Partien oft fehlten. Den ungarischen Stamm im Angriff bilden Márk Schlekmann und Dávid Molnár, gefolgt von einer breiten Riege junger ungarischer Akteure wie Mihály Bendegúz Dobos, Zsombor Galajda, András Mihalik, Gergely Mattyasovszky, Ferenc Laskawy und dem erst 17-jährigen Sebestyén Bencze.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Ferencvaros im Vergleich zum Premierenjahr von einem eingespielten Fundament profitiert. Schlüsselspieler wie Bengtsson, Lindgren, Kestilä und Tammela kennen die Liga bereits gut, was dem Team im Kampf um die Pre-Playoffs einen Vorteil verschaffen könnte. Sollten die kanadischen Neuzugänge Savoie und Silye die Erwartungen erfüllen und Topi Rönni fit bleiben, hat der ungarische Hauptstadtklub gute Chancen auf eine deutliche Tabellenverbesserung. Ob dies für die direkte Playoff-Qualifikation reicht, bleibt abzuwarten, doch FTC ist in seiner zweiten Spielzeit deutlich reifer aufgestellt als im Vorjahr.

Nun seid ihr dran: Was traut ihr den Ungarn in der kommenden Saison zu? 

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Bild: Fradimedia

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