Nach der knappen Overtime-Niederlage gegen Fehervar wartet auf die Steinbach Black Wings heute bereits die nächste Herausforderung. Zum Heimauftakt gastiert mit dem Milano Hockey Club der Liganeuling in der Linz AG Eisarena.
Nach der knappen Overtime-Niederlage gegen Fehervar steht heute bereits die nächste große Aufgabe an. Der Heimspielauftakt steigt gegen den Liganeuling aus Mailand. Der Milano Hockey Club wurde 2026 neu gegründet und ist in dieser Saison erstmals Mitglied der win2day ICE Hockey League. In Italien selbst war Mailand aber immer eine Eishockey-Hochburg und in den letzten 100 Jahren wanderten 32 italienische Meistertitel in die Modestadt. Nicht nur der Club wurde neu gegründet, auch die Heimstätte der Mailänder, die Fiera Ice Arena, wird aktuell noch neu gebaut. Das erste Heimspiel ist für den 09. Oktober gegen Innsbruck angesetzt. Bis dahin bestreiten die Italiener die ersten acht Spiele der Regular Season auswärts.
Aufgrund der Neugründung wurde auch der Kader in dieser Saison neu zusammengestellt. Der erste Neuzugang war Nick Saracino, den man in den Jahren zuvor bereits von Asiago, Bozen und im letzten Jahr vom HC Pustertal kannte. Ein weiterer interessanter Name ist Michael Dal Colle. Der 30-jährige Kanadier bringt unter anderem mit 116 Spielen für die New York Islanders einiges an NHL-Erfahrung mit nach Mailand. Der wohl prominenteste Neuzugang ist aber Greg McKegg. Mit 251 Einsätzen in der NHL bei den Toronto Maple Leafs, den Florida Panthers, den Boston Bruins und einigen weiteren Teams bringt er die größte Qualität in das Line-up des Liganeulings. Zwischen den Pfosten stehen Jacob Smith, der in der ICE ebenfalls kein Unbekannter ist, und Eduardo Berti. Weitere bekannte Neuzugänge, die von einem anderen Ligateam nach Mailand wechselten, sind Scott Valentine, Mikael Frycklund, Gregorio Gios und Dante Hannoun. Head Coach der Mailänder ist Doug Shedden, der mit Stationen in Finnland, der Schweiz und Deutschland bereits einige Erfahrung aus Europa vorzuweisen hat.
Die Pre-Season der Italiener brachte unter anderem zwei Duelle gegen direkte Konkurrenten aus der Liga. Gegen den KAC musste man sich mit 0:2 geschlagen geben, gegen die Vienna Capitals feierte man einen 5:4-Sieg. Insgesamt bestritten die Italiener sechs Spiele in der Vorbereitung und konnten in vier davon als Sieger vom Eis gehen. Auch beim Ligastart gestern in Innsbruck konnte sich die Mannschaft von Doug Shedden mit 3:1 durchsetzen und somit die ersten drei Punkte einfahren. Die Torschützen waren Blake McLaughlin, Greg McKegg und Diego Cuglietta.
Locker Room Update
Nach der knappen Overtime-Niederlage gegen Fehervar nutzte die Mannschaft von Head Coach Philipp Lukas den gestrigen Tag, um die erste Partie noch einmal zu analysieren und Anpassungen zu besprechen. Trotzdem war auch vorgestern bereits viel Gutes dabei. Hervorzuheben sind vor allem die beiden Tore im Powerplay. Außerdem zeigten Brian Lebler und Co. großen Kampfgeist und konnten sich nach zweimaligem Rückstand zurückkämpfen. Luis Lindner konnte gestern ein ganz persönliches Erfolgserlebnis feiern. Nach seiner verletzungsgeprägten ersten Saison erzielte der 25-Jährige seinen ersten Bundesliga-Treffer. Damit durfte er sich gleich zum Saisonauftakt über einen besonderen persönlichen Meilenstein freuen. Ein starkes Penalty Killing und Powerplay werden auch in der heutigen Partie wichtig sein, um die Mailänder unter Druck zu setzen. Wie schon gegen Fehervar werden Luca Erne, Paul Eder, Vojtěch Mozík und Stefan Gaffal nicht im Line-up der Stahlstädter stehen. Dylan Wells wird die Mannschaft erneut zwischen den Pfosten anführen.
Statements
Head Coach Philipp Lukas: „Man hat abermals gesehen, dass wenn wir unser Spiel spielen und unseren Gegner unter Druck setzen, dass wir eine gute Eishockey-Mannschaft sind. Es waren gute Momente dabei, aber wir haben in unserem Spiel keine Konstanz gefunden. Das müssen wir vor allem On the Road lernen und das möglichst schnell. Mailand ist eine gute Mannschaft, sie haben sehr viele Spieler die schon auf sehr hohem Niveau gespielt haben. Es wird ein starker Gegner sein und wir müssen uns gut darauf vorbereiten. Das heißt es gilt recovern, refocus und dann sind wir bereit für unseren Homeopener.“
Luis Lindner: „Wir müssen auf uns selber schauen. Wir kennen den Gegner nicht wirklich, deswegen müssen wir alles was in unserer Macht steht tun und dann wird das für uns passen. Wir müssen 60 Minuten durchspielen, einen guten Start erwischen und gleich von Anfang an Gas geben und nicht erst wenn der Hut brennt.“
www.blackwings.at, Bild: Black Wings Linz/Eisenbauer









