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Eishockey-Kalender 2026: Diese europäischen Highlights stehen noch bevor

Das Eishockeyjahr 2026 hat mit den Olympischen Winterspielen und der Weltmeisterschaft in der Schweiz bereits zwei seiner größten internationalen Höhepunkte erlebt. Ruhiger wird es auf dem Eis deshalb aber keineswegs. Ab September rückt der Club-Eishockey wieder in den Mittelpunkt, wenig später folgen mehrere internationale Wettbewerbe und zum Jahresende wartet traditionell noch ein besonderes Turnier in den Schweizer Alpen. Für Fans aus Österreich, Deutschland und den angrenzenden Eishockeynationen lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf die kommenden Monate.

Europa startet im September auf internationaler Bühne

Den ersten großen Termin können sich Fans bereits für den 3. September 2026 vormerken. Dann beginnt die neue Saison der Champions Hockey League. Insgesamt treten 24 Clubs an, darunter jeweils drei Vertreter aus der deutschen DEL und der multinationalen ICE Hockey League. Für Österreich gehen die Graz99ers, der EC-KAC und Red Bull Salzburg ins Rennen. Graz und Klagenfurt bekommen es zum Auftakt unter anderem mit Fribourg-Gottéron und den Boxers de Bordeaux zu tun. Salzburg startet gegen die Kölner Haie.

Gerade solche Wettbewerbe zeigen, wie international der europäische Sport inzwischen funktioniert. Fans verfolgen Clubs aus mehreren Ländern, Streamingangebote überschreiten Grenzen und auch andere digitale Freizeitangebote werden zunehmend europaweit genutzt. Mit dieser Internationalisierung wächst zugleich die Bedeutung unterschiedlicher nationaler Rahmenbedingungen, die je nach Angebot deutlich voneinander abweichen können. Das betrifft beispielsweise auch die Glücksspielbranche: Eine Einordnung von online Casinos aus Europa bietet stadtgame.com, wo verschiedene Anbieter unter anderem anhand ihrer Lizenzierung, ihres Spielangebots und ihrer Zahlungsoptionen verglichen werden. Im europäischen Eishockey zeigt sich die grenzüberschreitende Entwicklung hingegen unmittelbar auf sportlicher Ebene, wenn im Herbst Clubs verschiedener nationaler Ligen aufeinandertreffen.

Die ICE Hockey League wächst auf 14 Teams

Für Fans in Österreich ist der 18. September 2026 der nächste wichtige Termin. An diesem Freitag beginnt die Saison 2026/27 der ICE Hockey League. Besonders interessant ist die Erweiterung des Teilnehmerfeldes: Mit dem Milano Hockey Club wächst die Liga auf 14 Mannschaften aus Österreich, Italien, Ungarn und Slowenien.

Damit umfasst der Grunddurchgang 364 Spiele. Jede Mannschaft absolviert 52 Partien und trifft insgesamt viermal auf jeden Gegner. Die Regular Season läuft bis zum 24. Februar 2027. Die besten sechs Teams ziehen anschließend direkt ins Viertelfinale ein, während die Mannschaften auf den Rängen sieben bis zehn über Pre-Playoffs um die verbleibenden Plätze kämpfen.

Der Einstieg von Mailand ist dabei mehr als eine bloße Erweiterung um einen weiteren Club. Drei italienische Mannschaften gehören nun zum Teilnehmerfeld. Neben Milano sind der HC Pustertal und der HCB Südtirol vertreten. Hinzu kommen mit Fehérvár und Ferencváros zwei ungarische Clubs sowie Olimpija Ljubljana aus Slowenien. Für die österreichischen Teams wird die Liga damit noch internationaler.

Im November rücken die Nationalteams in den Mittelpunkt

Nach mehreren Wochen Club-Eishockey folgt im November eine Phase mit besonders vielen Länderspielen. Für Fans aus Deutschland und Österreich ist dabei vor allem der Deutschland Cup vom 5. bis 8. November 2026 interessant. Nach drei Austragungen in Landshut zieht das Traditionsturnier in den PSD BANK DOME nach Düsseldorf um.

Deutschland trifft dort auf Österreich, Lettland und die Slowakei. Zum Auftakt kommt es am 5. November direkt zum Duell zwischen Deutschland und Österreich. Zwei Tage später spielt die DEB-Auswahl gegen Lettland, ehe am 8. November die Begegnung mit der Slowakei folgt. Insgesamt werden sechs Länderspiele im Modus jeder gegen jeden ausgetragen.

Zusätzliche Bedeutung erhält das Turnier durch seine Einbindung in den IIHF European Cup of Nations. Die neue Wettbewerbsstruktur soll regelmäßige und sportlich relevante Begegnungen zwischen europäischen Nationalmannschaften schaffen. Insgesamt gehören 18 Nationen zur ersten Saison des Formats. Damit bekommen die traditionellen Länderspielfenster einen klareren Wettbewerbscharakter.

Frauen-WM bringt Weltklasse-Eishockey nach Dänemark

Fast zeitgleich wartet ein weiterer Höhepunkt, der im Eishockeykalender 2026 eine besondere Stellung einnimmt. Vom 6. bis 16. November findet die IIHF Frauen-Weltmeisterschaft in Herning und Esbjerg statt. Erstmals wird die Top-Division damit in diesem neuen Zeitfenster ausgetragen.

Zehn Nationalmannschaften kämpfen um den WM-Titel. In Gruppe A spielen die USA, Tschechien, die Schweiz, Deutschland und Österreich. Gruppe B besteht aus Kanada, Finnland, Schweden, Japan und Gastgeber Dänemark. Für deutschsprachige Fans bietet bereits die Vorrunde ein direktes Duell: Deutschland und Österreich treffen am 7. November in Esbjerg aufeinander.

Auch der Modus wurde verändert. Statt die Mannschaften wie bisher in zwei unterschiedlich starke Gruppen einzuteilen, werden die Gruppen nun ausgeglichener anhand der Weltrangliste und vorheriger Ergebnisse zusammengestellt. Nach Abschluss der Vorrunde am 11. November folgen am 13. November die Viertelfinals. Die Halbfinals werden am 15. November gespielt, Bronze und Gold am 16. November vergeben.

Der Jahresabschluss gehört traditionell Davos

Wenn nationale Ligen und internationale Wettbewerbe bereits mitten in ihrer Saison stecken, wartet zwischen Weihnachten und Silvester noch ein traditionsreicher Termin. Der Spengler Cup in Davos wird traditionell vom 26. bis 31. Dezember ausgetragen und gehört zu den ältesten internationalen Clubturnieren Europas.

Das besondere Format unterscheidet den Wettbewerb vom normalen Ligaalltag. Eingeladene Mannschaften treffen innerhalb weniger Tage aufeinander, zunächst in zwei Gruppen und anschließend in einer kompakten K.o.-Phase. Das Finale am Silvestertag bildet seit Jahrzehnten einen festen Abschluss des Eishockeyjahres.

Für Fans liegt der Reiz nicht allein im sportlichen Ergebnis. Beim Spengler Cup begegnen sich unterschiedliche Eishockeykulturen und Spielstile auf engem Raum. Genau dieser internationale Charakter macht das Turnier zu einem passenden Schlusspunkt für ein Jahr, in dem der europäische Eishockeykalender ohnehin stark von Begegnungen über Landesgrenzen hinweg geprägt ist.

Ein Herbst mit ungewöhnlich vielen Höhepunkten

Nach den großen Ereignissen der ersten Jahreshälfte verlagert sich der Schwerpunkt ab September deutlich auf den europäischen Club- und Nationalmannschaftssport. Mit dem CHL-Start am 3. September, dem Auftakt der ICE Hockey League am 18. September sowie dem Deutschland Cup und der Frauen-WM im November liegen mehrere interessante Termine dicht beieinander.

Gerade für Fans aus Österreich ist der Kalender attraktiv. Drei ICEHL-Clubs starten in der Champions Hockey League, die heimische Liga wächst auf 14 Teams und beim Deutschland Cup sowie bei der Frauen-WM kommt es zu direkten Duellen mit Deutschland. Zum Jahresabschluss richtet sich der Blick schließlich nach Davos. Wer möglichst wenig verpassen möchte, sollte sich deshalb vor allem September, November und die Tage zwischen Weihnachten und Silvester im Eishockeykalender markieren.

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