Beim EC Red Bull Salzburg hat man sich nach elf Saisonspielen von Alan Letang getrennt. Binnen einen halben Jahres war es die zweite Trainerentlassung beim ehemaligen Serienmeister.
Nach elf Partien rangiert der EC Red Bull Salzburg auf Rang 12 der Tabelle – viel zu wenig für die Ansprüche des ehemaligen Ligakrösus. Bereits in der letzten Saison zeigte die Kurve nach unten, in der ersten Playoff-Runde verabschiedete man sich sang- und klanglos mit 0:4. Von Manny Viveiros, der das Team eine Saison lang betreute, trennte man sich vergangenen April.
Mit Alan Letang wollte man wieder an erfolgreichere Zeiten anschließen, doch dieses Unternehmen scheiterte ebenfalls: nur 13 Punkte aus zwölf Spielen, satte 42 Gegentore (die zweitmeisten der gesamten Liga) und das frühzeitige Aus in der Champions Hockey League. An der Salzach war es an der Zeit für eine Veränderung. „Der Trainingsalltag und die Art und Weise, wie die Mannschaft auf dem Eis agiert hat, haben den Funken nicht mehr überspringen lassen, sodass sie den Turnaround nicht geschafft hätte“, so General Manager Helmut Schlögl gegenüber der „Kronen Zeitung„.
Der Eisbullen-Boss merkte noch an: „Angesichts des Spielverlaufs beim 0:6 gegen Linz am Freitag und des Endresultates haben wir über das Wochenende ernsthafte Gespräche geführt und entschieden, dass Veränderungen nötig sind. Das war ein Prozess über mehrere Tage.“
Die Lösung, welche die Mozartstädter wieder nach oben führen soll, wurde intern gefunden. Wie berichtet, erhalten zwei Coaches die zuletzt die RB Juniors betreut haben, ihre Chance mit der Kampfmannschaft. „Seine Qualitäten kannten wir durch seine Arbeit beim Farmteam. Wenn man sich die Entwicklung seiner Mannschaften anschaut, die im August mit dem Training beginnen und wo diese im Dezember dann stehen, sieht man die Handschrift seiner Arbeit. Diese hat uns dann, auch nach Gesprächen mit der Mannschaft, überzeugt.“
Bild: EC Red Bull Salzburg









