Europa

Austro-Export Johannes Neumann: „Es ist einfach ein Traum von mir, in Schweden zu spielen“

Johannes Neumann hat sich in den vergangenen Jahren bei Rögle BK in Ängelholm weiterentwickelt. Der 20-jährige Kärntner wechselte 2022 im Alter von nur 16 Jahren vom Nachwuchs des KAC nach Schweden und geht mittlerweile bereits in seine vierte Saison bei den Grün-Weißen.

Der Schritt in die Fremde war für Neumann zunächst eine Herausforderung: „Man braucht vielleicht ein bisschen Mut, um von Zuhause wegzugehen. Ich wusste zum Beispiel nicht, wie man kocht oder Wäsche wäscht“, so Neumann gegenüber der „Kronen Zeitung„.  Neben dem intensiven Trainingsalltag musste sich der junge Stürmer auch abseits des Eises zurechtfinden. Mittlerweile bezeichnet er Rögle als sein „zweites Zuhause“ und ist überzeugt, damals die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Schule bereits abgeschlossen

Bei Rögle wird neben der sportlichen Entwicklung auch großer Wert auf die schulische Ausbildung gelegt. „Ich habe sicher ein paar Wochen gebraucht, um in den Rhythmus zu kommen. Aber der Tag ist sehr getaktet. Vormittag und Nachmittag Training, dazwischen Schule. Diese Routine hat schon geholfen.“ Neumann hat seine Schulzeit inzwischen abgeschlossen und studiert Englisch beziehungsweise absolviert eine Ausbildung zum Sportlehrer.

Auch auf höchstem schwedischen Niveau durfte der Kärntner bereits Erfahrung sammeln. In der Svenska Hockeyligan (SHL) kam er 2024/25 zu seinem Debüt und erinnert sich besonders gerne an einen Einsatz vor rund 6000 Zuschauern gegen Skellefteå zurück. Auch sein Debüt im österreichischen Nationalteam verlief erfolgreich: Dabei trug er sich direkt in die Torschützenliste ein.

Traum wird weiterverfolgt

Sein Ziel ist klar: Neumann möchte sich langfristig in Schweden durchsetzen. „Es ist einfach ein Traum von mir, in Schweden zu spielen“, erklärt der Kärntner. Im heutigen Champions-Hockey-League-Duell gegen Red Bull Salzburg wird er allerdings nicht zum Einsatz kommen. Dem Gegner zollt er dennoch Respekt und warnt vor der Qualität der Salzburger.

Bild: fodo.at

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