Ein Saisonstart zum Vergessen: der EC Red Bull Salzburg wartet nach zwei Spielen noch auf die ersten Punkte und rangiert am Tabellenende. Eine ungewohnte Situation für den ehemaligen Serienmeister der win2day ICE Hockey League.
Der Saisonauftakt vor heimischer Kulisse ging so richtig daneben, denn dem KAC musste man sich mit 1:7 deutlich geschlagen geben. Am Sonntag folgte das erste Antreten in der Fremde, doch auch beim HCB Südtirol Alperia gab es nichts zu holen. Dort kassierte vier „unanswered goals“ und verlor am Ende mit 3:6. Was bleibt: Tabellenplatz 14, vier erzielte Treffer und satte 13 Gegentore.
Ernüchternder Saisonstart
Für den ehemaligen Serien-Champ ist das durchaus unbekanntes Terrain, doch schon im Vorjahr lief an der Salzach längst nicht mehr alles glatt. Im Sommer folgte ein größerer Umbruch, doch so richtig in die Spur hat man bislang noch nicht gefunden. Natürlich anders vorgestellt hat sich das auch RBS-Kapitän Thomas Raffl: „Für uns Spieler ist das natürlich sehr bitter. Zwei Niederlagen zum Auftakt sind nicht das, was wir uns vorgenommen haben. Das gibt uns schon einige Signale, woran wir arbeiten müssen“, so der 40-Jährige gegenüber der „Kronen Zeitung„.
Ebenfalls wenig begeistert ist das Salzburger Publikum, die Kritik rund um die Salzburger ist definitiv zu hören, aber der Routinier stellt klar: „Wenn wir uns als Profisportler davon beeinflussen lassen, dann haben wir den falschen Beruf gewählt. Speziell nach zwei Niederlagen zum Start machen wir uns den größten Druck selbst“.
Bild: EC Red Bull Salzburg









