CHL

Steht die Champions Hockey League vor einem großen Umbruch?

Die Champions Hockey League (CHL) könnte nach der Saison 2027/28 vor einer grundlegenden Veränderung stehen. Vor allem die schwedischen Clubs fordern eine Reform des europäischen Wettbewerbs. Im Zentrum der Diskussionen stehen eine kleinere Teilnehmerzahl, ein angepasster Spielplan und ein neues Final-Four-Format.

Die sechs schwedischen Miteigentümerclubs Färjestad, Djurgården, Frölunda, HV71, Linköping und Luleå möchten den Wettbewerb grundsätzlich weiterführen. Mit dem aktuellen Modus sind sie jedoch zunehmend unzufrieden. Besonders die hohen Kosten, die weiten Reisen und die zusätzliche Belastung für die Spieler sorgen für Kritik. Falls sich die Rahmenbedingungen nicht verbessern, steht sogar ein Rückzug einzelner Clubs im Raum.

Eine zentrale Forderung ist die Verkleinerung des Teilnehmerfeldes. Dadurch soll die sportliche Qualität steigen und es sollen häufiger Mannschaften mit ähnlichem Leistungsniveau aufeinandertreffen. Zudem möchten die schwedischen Vereine die Ligaphase bereits vor dem Start ihrer nationalen Meisterschaft Mitte September abschlie0ßen. So könnten Überschneidungen mit dem heimischen Spielbetrieb vermieden werden.

Auch die K.-o.-Phase könnte künftig anders aussehen. Anstelle mehrerer Playoffrunden sollen die Viertelfinals während der Saison stattfinden. Die vier verbleibenden Teams würden anschließend an einem gemeinsamen Wochenende in einer europäischen Großstadt in Halbfinals und Final um den Titel spielen. Dieses Final-Four-Format könnte die Anzahl der Partien reduzieren und gleichzeitig für einen attraktiven Saisonhöhepunkt sorgen.

 

Bild: EC Red Bull Salzburg

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