EC KAC

Ärger beim KAC: Höhere Preise und geschlossene Türen

Die Übernahme des Cafés „Timeout“ durch den EC KAC sorgt weiterhin für Diskussionen. Wie die „Kleine Zeitung“ berichtet, kritisieren neben den gestiegenen Getränkepreisen vor allem Eishockeyfans, Nachwuchsspieler und Hobbymannschaften die eingeschränkten Öffnungszeiten.

Seit August betreibt der Klagenfurter Eishockeyklub das Café in der Sepp-Puschnig-Halle gemeinsam mit der Kärnten aktiv Veranstaltungs- und Catering GmbH. Damit profitiert der Verein erstmals seit Jahren selbst von den Gastronomieeinnahmen bei den Heimspielen in der Heidi Horten-Arena. Für Unmut sorgten allerdings die neuen Preise: Ein Bier kostet mittlerweile 6,50 Euro statt zuvor 5,20 Euro. Auch Cola wurde von 4,70 auf sechs Euro verteuert.

Besonders die eingeschränkten Öffnungszeiten sorgen für Kritik. Das „Timeout“ ist derzeit nur an Heimspieltagen der Kampfmannschaft geöffnet, jeweils ab zwei Stunden vor Spielbeginn. Nachwuchs-, Hobby- und Amateurmannschaften können das Lokal daher nach ihren Trainings und Spielen meist nicht mehr nutzen. Früher war es ein beliebter Treffpunkt, an dem Spieler zusammensassen und sich austauschten.

Auch Eltern von Nachwuchsspielern sind betroffen. Beim Bambini-Training am Sonntagmorgen, an dem Kinder zwischen drei und fünf Jahren teilnehmen, konnten sich Familien bisher im Café aufwärmen und das Training von dort aus beobachten. Nun bleibt das Lokal geschlossen, während das benachbarte „Frankie’s“ erst um 11 Uhr öffnet.

Bild: Foto Pessentheiner

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