Der HC TIWAG Innsbruck musste sich nach drei Siegen in Folge erstmals wieder geschlagen geben. Beim 2:5 gegen Olimpija Ljubljana blieb der vierte ICE-Erfolg hintereinander aus. Dennoch überwiegt bei den Haien die Zuversicht – auch bei Routinier Kevin Macierzynski, der sich in Tirol bestens eingelebt hat.
„Ich bin nicht einmal so riesig enttäuscht, weil man sieht, dass wir in jedem Spiel voll dabei sind“, erklärt der 34-jährige Stürmer gegenüber der „Kronen Zeitung„. Selbst beim Heimspiel gegen Ljubljana hätten die Innsbrucker ihre Chancen gehabt: „Bei 2:3 hatten wir unsere Möglichkeiten.“
Macierzynski bildet aktuell gemeinsam mit Sebastian Benker und Steven Owre eine Linie und überzeugt dabei auch als Vorbereiter. Beim zwischenzeitlichen 1:0 gegen Ljubljana bereitete der Vorarlberger den Treffer vor.
„Ich bereue es, dass wir erst jetzt da sind!“
Mit seiner Entscheidung für Innsbruck ist der Angreifer rundum zufrieden. „Ich bereue es, dass wir erst jetzt da sind“, sagt Macierzynski. Schon zuvor habe es Kontakte mit den Haien gegeben, zu einem Engagement sei es jedoch nie gekommen. Als nach der vergangenen ICE-Saison erneut ein Angebot eintraf, holte er sich auch bei seinem früheren Weggefährten aus Feldkircher Zeiten, Steven Owre, Informationen ein. Die Entscheidung sei daraufhin rasch gefallen. Gemeinsam mit seiner Frau und dem zweijährigen Sohn Henri lebt er sich nun in Tirol ein.
Viel Zeit für die Familie bleibt in dieser Woche allerdings nicht. Auf die Innsbrucker wartet ein dichtes Programm mit Auswärtsspielen in Bozen und Villach sowie dem Heimduell gegen Salzburg am Freitag. Nicht weniger als sechs Partien stehen bis zum ersten „international break“ Anfang November noch an.
„Der Spielplan ist schon brutal – aber er ist für alle eben gleich“, meint der Routinier. Trotz der anspruchsvollen Aufgaben ist er optimistisch, dass die Haie aus dem intensiven Programm Punkte mitnehmen können: „Schwer wird’s, aber nicht unmöglich!“
Bild: HCI / PAPA Productions









