Der gebürtige Judenburger startete seine Eishockey-Karriere im Nachwuchs des EV Zeltweg, 2004/05 debütierte er die den damaligen Zweitligisten. In den folgenden drei Jahren sammelte der Stürmer bei Leksands IF in Schweden wertvolle Erfahrungen, kehrte zur Saison 2008/09 aber nach Österreich zurück.
Bei den Moser Medical Graz99ers feierte er sein Debüt, nach einer Saison an der Mur war aber Schluss und Schiechl zog es an die Salzach. Für den EC Red Bull Salzburg bestritt er drei Spielzeiten und holte mit den Mozartstädtern auch zwei Meistertitel. Es folgten vier Saisonen bei den Vienna Capitals, ehe er 2016 zu den Salzburgern zurückkehrte.
Seit 2020 steht er wieder bei den Graz99ers auf dem Eis und zählt dort zu den erfahrensten Cracks des amtierenden Meisters. 840 Saisonspiele hatte Schiechl vor dem Duell mit den VSV auf dem Konto, dazu noch 159 weitere Einsätze in den Playoffs. Gestern stand also das insgesamt 1.000 Ligaspiel auf dem Programm und dieses wurde erfolgreich gestaltet. Die Grazer setzten sich gegen die Adler klar mit 4:1 durch.
Der 37-Jährige, der in seiner 19. EBEL/ICEHL-Saison steht, ist der erst vierte Crack der Ligageschichte, der die 1.000er-Marke nackt. Auf Platz 1 rangiert Thomas Koch mit 1.023, Thomas Raff bestritt ebenfalls 1.023 Partien. Auf Rang 3 liegt VSV-Crack John Hughes mit 1.014. Auch in 1.000er-Reichtweite befindet sich KAC-Captain Thomas Hundertpfund mit 976.
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