Die Debatte rund um die Zukunft der Wiener Eisstadthalle im 15. Bezirk nimmt weiter Fahrt auf. Seit der Schließung im Mai wächst der Widerstand gegen ein mögliches Aus der traditionsreichen Sportstätte. Mittlerweile haben über 2.100 Menschen die Petition „Rettet die EisStadthalle!“ unterschrieben – das berichtet „Heute“.
Politischer Druck auf die Stadt
wächst
Vor allem die Wiener Volkspartei fordert nun ein klares Bekenntnis
der Stadtpolitik. Sportsprecherin Kasia Greco betont die zentrale
Bedeutung der Halle für den Leistungs-, Breiten- und
Nachwuchssport. Ihrer Ansicht nach müsse die Stadt dringend in die
Modernisierung investieren, statt eine dauerhafte Schließung in
Betracht zu ziehen.
Bedeutung für Kinder und
Schulen
Besonders kritisch sehen lokale Politiker die möglichen Folgen für
den Nachwuchs. Viele Kinder und Schulklassen aus dem Bezirk nutzen
die Eisstadthalle seit Generationen. Ein Wegfall würde bedeuten,
dass Schüler längere Wege in Kauf nehmen müssten – ein Umstand, der
das Sportangebot im Westen Wiens deutlich verschlechtern
könnte.
Technische Probleme als Auslöser
der Schließung
Hintergrund der aktuellen Situation ist die veraltete Infrastruktur
der Halle. Nach dem Eurovision Song Contest im Mai wurde das Eis
abgetaut und die rund 70 Jahre alte Ammoniak-Kühlanlage außer
Betrieb genommen. Nach einer technischen Panne steht nun eine
umfassende Prüfung an.
Zukunft weiterhin unklar
Ob die Eisstadthalle saniert oder dauerhaft geschlossen wird, ist
derzeit noch offen. Klar ist jedoch: Der öffentliche Druck wächst,
und viele Wienerinnen und Wiener hoffen auf eine rasche
Entscheidung zugunsten des Sports und der Gemeinschaft.









