Die Saison 2026/27 rückt
immer näher. 36 Tage vor dem ersten Testspiel gegen die Tölzer
Löwen haben die Adler Stadtwerke Kitzbühel nun auch die
Trainerfrage geklärt. Mit Patric Wener als Headcoach und Roni Sener
als Assistenztrainer wird ein schwedisches Duo die Geschicke auf
der Adlerbank leiten.
Mit dem 57-jährigen Schweden Patric
Wener kommt ein erfahrener Trainer nach Kitzbühel. Der
Wahlklagenfurter hat in seiner Trainerkarriere bereits viele
verschiedene Teams in den unterschiedlichsten Ligen betreut. Seine
größten Erfolge feierte er als Assistenztrainer des EC Red Bull
Salzburg, als er 2012 den Vorgänger der Champions Hockey League
gewann. Auch für den EC KAC war er zwei Jahre lang als
Assistenztrainer engagiert. 2018 verschlug es ihn nach Dänemark zu
den Herlev Eagles. Fünf Jahre lang war er dort Headcoach und
schaffte es, trotz geringer finanzieller Mittel nicht nur in der
Liga zu bestehen, sondern auch einige junge Talente
hervorzubringen. Zuletzt war er beim ESV Kaufbeuren in der DEL2 als
Assistenztrainer tätig. Nun wird er neuer Headcoach der Adler
Stadtwerke Kitzbühel.
„Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe und die bevorstehenden Herausforderungen. In den vergangenen acht Jahren war ich als Trainer im Ausland tätig. Umso mehr freue ich mich darauf, nun in meiner zweiten Heimat zu arbeiten – und das an einem so wunderschönen Ort wie Kitzbühel. Ich denke, dass die Adler in der kommenden Saison über eine spannende Mannschaft mit viel Entwicklungspotenzial verfügen“, zeigt sich Wener voller Vorfreude auf die neue Saison.
Seine Trainerphilosophie könnte gar nicht besser zu Kitzbühel passen. Er legt großen Wert auf ein starkes Kollektiv und will dabei aber jeden einzelnen Spieler voranbringen. Er liebt es, Spieler weiterzuentwickeln, und steht für eine authentische, faire und ehrliche Führung. Er bevorzugt zudem ein aktives Spielsystem, das sowohl die individuelle Entwicklung der Spieler als auch die Weiterentwicklung der gesamten Mannschaft auf das nächste Level hebt. Darüber hinaus ist auch der mentale Aspekt ein wichtiges Thema.
„Die mentale Einstellung spielt für mich eine zentrale Rolle. Sie soll sich in jedem Gespräch und in jeder Trainingseinheit widerspiegeln. Ebenso wichtig ist mir eine vertrauensvolle und respektvolle Beziehung zu jedem einzelnen Spieler. Nur auf dieser Basis kann man gemeinsam erfolgreich arbeiten“, sagt Wener. Zudem gibt er noch keine klaren Ziele für die kommende Saison aus, freut sich aber sehr auf die Zusammenarbeit: „Ich gehe mit einem offenen Mindset in diese Saison. Jeder Verein, jede Stadt, jede Mannschaft und jeder Trainerstab hat seine eigene Kultur. Als Trainer ist es wichtig, diese zunächst kennenzulernen und zu verstehen, um erfolgreich arbeiten zu können. Natürlich habe ich meine eigene Philosophie und meinen Weg, unsere Ziele zu erreichen. Gleichzeitig ist es mir wichtig, die Kultur und Identität des Vereins zu respektieren und in meine Arbeit einzubeziehen. Erfolgreiche Zusammenarbeit entsteht, wenn neue Ideen und bestehende Werte miteinander verbunden werden“, fügt Wener hinzu.
Roni Sener begleitet Wener als Assistent Coach
Das Trainerteam für die neue Saison komplettiert Roni Sener. Der 30-jährige Schwede spielte selbst noch bis 2023 als Torhüter in der schwedischen Division 2, wechselte aber in der letzten Saison ins Traineramt. Er belegte die Position des Assistenztrainers einer U18-Mannschaft in Schweden und hätte diese als Headcoach in dieser Saison übernommen. Als sich die Möglichkeit in Kitzbühel ergab, zögerte er allerdings nicht lange.
„Ich freue mich riesig darauf, nach Kitzbühel zu kommen. Als sich die Möglichkeit in Kitzbühel ergeben hat, musste ich nicht lange überlegen – ich wollte diese Aufgabe unbedingt annehmen. Es scheint eine großartige Stadt in den Alpen mit einer hervorragenden Organisation zu sein. Ich habe bisher einen wirklich positiven Eindruck gewonnen und bin überzeugt, dass ich die kommende Saison dort sehr genießen werde“, freut sich Sener über die neue Möglichkeit in Kitzbühel.
Das Trainergespann wird in dieser Saison zum ersten Mal zusammenarbeiten, trotzdem kennen sich beide sehr gut. „Ein Freund von mir, der Teil von Patrics Trainerstab in Leipzig war, hat den Kontakt zwischen Patric und mir hergestellt. Danach hatten wir einige Gespräche. Meine Beziehung zu Patric ist sehr gut. Ich habe ihn einige Male getroffen. Seitdem stehen wir in regelmäßigem Austausch und haben uns bereits intensiv über die kommende Saison unterhalten. Ich freue mich sehr darauf, Teil seines Trainerteams zu sein und so viel wie möglich von ihm zu lernen“, erklärt Sener.
Präsident Volker Zeh ist begeistert vom neuen Trainerteam und freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit beiden: „Mit Patric erhalten wir einen erfahrenen und zielstrebigen Trainer, der die Mannschaft immer weiter entwickeln möchte. Er hat schon bei zahlreichen Klubs gezeigt, wie er ein Team formen und führen kann. Ich bin mir sicher, dass er gemeinsam mit Roni, einem jungen, aufstrebenden Trainer, das auch in Kitzbühel umsetzen kann“, zeigt sich Zeh höchsterfreut über die Bestellung der beiden schwedischen Coaches.
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