Die Steinbach Black Wings Linz bestreiten heute auswärts beim amtierenden Meister Graz ihr 1500. Spiel in der höchsten österreichischen Spielklasse. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Nach dem 4:1-Heimsieg gegen die Vienna Capitals reisen die Oberösterreicher mit viel Selbstvertrauen zum Meister.
Seit dem Aufstieg in die Bundesliga im Jahr 2000 haben die Linzer eine bewegte Geschichte hinter sich. Zwei Meistertitel (2003 und 2012), zwei Vizemeisterschaften und drei Teilnahmen an der Champions Hockey League stehen zu Buche. In der Zahl der Bundesliga-Spiele seit der Liga-Neugründung im Sommer 2000 liegt nur der KAC vor den Black Wings.
Mark Szücs: Seit über 26 Jahren bei den Black Wings
Eine besondere Konstante in der Linzer Vereinsgeschichte ist Mark Szücs. Der gebürtige Kanadier mit österreichischen und ungarischen Wurzeln wechselte im Sommer 2000 von der insolventen VEU Feldkirch nach Linz – und ist dem Verein seither treu geblieben.
Am 29. September 2000 erzielte Szücs beim ersten Bundesliga-Spiel der Black Wings in Innsbruck den ersten Linzer Treffer. Damit schoss er sein Team in die Verlängerung und sicherte den ersten Punkt in der höchsten Spielklasse. In insgesamt 459 Bundesliga-Partien für Linz gelangen ihm 154 Tore.
Im Frühjahr 2010 beendete Szücs seine aktive Karriere und wechselte als Co-Trainer hinter die Bande. Bis heute ist er Teil des Trainerstabs und sprang zwischenzeitlich auch zweimal als Interimstrainer ein. Am 4. November feiert der heute 49-Jährige seinen 50. Geburtstag.
„Die Black Wings sind wie eine große Familie, und wir sind immer ehrlich zueinander“, so Szücs gegenüber den „Oberösterreichischen Nachrichten„.
Jubiläum gegen den Meister
Das Duell in Graz ist für die Linzer gleich aus zwei Gründen besonders: Neben dem 1500. Spiel in der höchsten Spielklasse steht auch das 150. Aufeinandertreffen mit den Steirern an. Nach dem Erfolg gegen die Vienna Capitals wollen die Black Wings den Schwung mitnehmen und dem amtierenden Meister auswärts Paroli bieten.
Die Vereinsgeschichte war dabei nicht immer von Erfolgen geprägt. Neben den Meistertiteln musste Linz auch schwierige Phasen bewältigen – darunter die Insolvenz im Juni 2005 und eine Führungskrise während der Corona-Zeit.
Bild: BWL / Eisenbauer









