Beim VSV ist die Suche nach einem neuen Geschäftsführer beendet: Oliver Bergauer übernimmt mit 1. Oktober offiziell die Agenden. Der 54-jährige Drautaler will beim Villacher Traditionsklub für klare Strukturen, Verlässlichkeit und einen offenen Austausch sorgen.
Der neue Geschäftsführer hat sich gestern nach dem Training beim Team vorgestellt. In einem ersten Statement gegenüber der „Kronen Zeitung“ lässt der Kärntner wissen: „Ich bringe meine Erfahrung aus der Wirtschaft, mein Netzwerk in der Region und meine persönliche Erfahrung als Trainer und Sportler ein. Gerade in einer herausfordernden Situation braucht es vor allem klare Strukturen, Verlässlichkeit und einen offenen Dialog mit allen, die Verantwortung für den VSV tragen“. Nun kann der Fokus wieder voll und ganz auf das Sportliche gelegt werden.
Auch Kapitän Alexander Rauchenwald begrüßt die neue Führung: „Er macht einen guten, kompetenten ersten Eindruck. Ich bin froh, dass wir wieder eine geregelte Führung haben“. Für den VSV-Kapitän steht zudem die Rückkehr aufs Eis bevor: 308 Tage nach seinem Kreuzbandriss feiert Rauchenwald in Székesfehérvár sein Comeback.
In seinem allerersten Spiel unter Head Coach Pierre Allard soll der Stürmer gemeinsam mit Linus Andersson und Joseph Cramarossa auflaufen. Seine Rückkehr bietet dem VSV zusätzliche Optionen in der Offensive, die bislang mit lediglich neun erzielten Treffern in den Auswärtsspielen noch nicht richtig in Schwung gekommen ist. Der Kapitän will mit Tempo und mehr Tiefe für zusätzliche Gefahr sorgen und dem Team ermöglichen, wieder vermehrt mit vier Linien zu agieren.
Bild: VSV/Krammer









