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Günstigere Preise und mehr Fan-Nähe: VSV-Manager Bergauer hat klare Pläne!

Oliver Bergauer hat beim Villacher SV zahlreiche Baustellen übernommen. Seit seinem Einstieg als Geschäftsführer setzt er auf klare Strukturen, professionelle Abläufe und eine bessere Kommunikation mit Mannschaft und Fans. Als Vorbild nennt er den HC Pustertal.

Neue Strukturen und klare Führung

Die Herausforderungen beim VSV sind groß. Nach seinem Amtsantritt verschaffte sich Oliver Bergauer zunächst einen Überblick über die Situation des Vereins. Die bisherigen Eindrücke beschreibt er im Interview mit der „Kleinen Zeitung“ drastisch: „Wie ein kranker Körper auf der Intensivstation.“ Gleichzeitig sieht der Geschäftsführer bereits erste Fortschritte und spricht von kleinen täglichen Erfolgen.

Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der internen Organisation. Nachdem nahezu alle Mitarbeiter der früheren Führung gekündigt hatten, stellte Bergauer ein neues Team zusammen. Ein Controller, ein kaufmännischer Leiter sowie ein Verantwortlicher für Ticketing und Fanshop sind bereits an Bord. Eine Assistenz für das Backoffice soll ebenfalls dazukommen. „Wir sind schlank, aber gut aufgestellt, können jetzt richtig arbeiten“, erklärt Bergauer.

Regelmäßiger Austausch mit dem Trainerteam

Auch die sportliche Führung wird stärker in die Verantwortung genommen. Trainer Pierre Allard und Marco Pewal müssen sich künftig jeden Dienstag einer Rückschau auf das vergangene Wochenende stellen. Diese regelmäßigen Gespräche sollen helfen, sportliche Entwicklungen gezielt zu analysieren und die richtigen Fragen zu stellen. Bergauer möchte dabei eine klare Führungsrolle einnehmen, ohne die notwendige Distanz zur Mannschaft zu verlieren. „Mitarbeiter brauchen Stabilität und Professionalität, damit sie sich auch weiterentwickeln können“, betont er. Mit der sportlichen Entwicklung zeigt sich der Geschäftsführer zufrieden. Die Trainer hätten dem Team wieder eine VSV-Identität vermittelt. „Das Team lebt und macht seine Sache toll“, sagt Bergauer.

Günstigere Preise und besseres Service in der Halle

Handlungsbedarf sieht die neue Führung auch in der Gastronomie. Ein neues Konzept befindet sich derzeit in der Testphase. Bereits umgesetzt wurden die Abschaffung des Becherpfands und günstigere Preise. Für Bergauer steht dabei das Erlebnis der Fans im Mittelpunkt. Die Besucher müssten in der Halle ein entsprechendes Service und eine angemessene Qualität erhalten. Besonders beeindruckt zeigt er sich vom Einsatz der Anhänger, die den Verein auch in schwierigen Zeiten unterstützen.

Fans sollen wieder stärker eingebunden werden

Neben organisatorischen und wirtschaftlichen Veränderungen will der Geschäftsführer auch das Verhältnis zu den Anhängern verbessern. Die Mitglieder der Fanklubs sollen demnächst zu Gesprächen eingeladen werden. Ziel ist es, wieder eine solide Vertrauensbasis zu schaffen und die Stimmung rund um den Verein zu verbessern.

 

Bild: EC VSV/STEFAN

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