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Eishockey-Hammer: Russland-Sperre aufgehoben – ÖEHV findet klare Worte

Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat entschieden: Russische Nationalteams dürfen mit sofortiger Wirkung wieder an internationalen Eishockey-Wettbewerben teilnehmen. Die Entscheidung sorgt für heftige Kritik – auch in Österreich. 

Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat dem russischen Eishockeyverband im Streit mit dem Weltverband IIHF recht gegeben. Damit ist der Weg für eine Rückkehr russischer Nationalmannschaften auf die internationale Eishockey-Bühne frei. Die Entscheidung betrifft bereits die Saison 2026/27 und könnte somit auch Auswirkungen auf die Weltmeisterschaften 2027 haben.

Russland war seit Ende Februar 2022 infolge des Angriffskrieges gegen die Ukraine von internationalen Eishockey-Wettbewerben ausgeschlossen. Die IIHF hatte den Ausschluss zuletzt auch für die Saison 2026/27 verlängert. Dagegen legte der russische Verband Berufung ein – mit Erfolg.

Das CAS-Schiedsgericht hob die Entscheidung des Weltverbandes mit sofortiger Wirkung auf. In seiner einstimmigen Urteilsbegründung kam es zum Schluss, dass die von der IIHF angeführten Sicherheitsbedenken nicht ausreichend belegt seien. Ein Ausschluss von Sportlern aufgrund ihrer Nationalität müsse durch konkrete und nachweisbare Sicherheitsrisiken gerechtfertigt werden.

ÖEHV lehnt Rückkehr weiterhin klar ab

Beim Österreichischen Eishockeyverband (ÖEHV) stößt das Urteil auf wenig Begeisterung. In einer offiziellen Stellungnahme bedauerte der Verband die Entscheidung und bekräftigte seine bisherige Haltung. „Die Position des Verbands ist unverändert: Der ÖEHV lehnt die Rückkehr Russlands klar ab“, heißt es in der Mitteilung. Gleichzeitig stellte sich Österreich hinter den Weltverband und kündigte an, diesen bei der Prüfung der nächsten möglichen Schritte zu unterstützen.

 

Bild: fodo.at

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