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Eishockey-Frauen fordern Antworten: Streit mit ÖEHV geht weiter!

Österreichs Eishockey-Frauen haben zum Auftakt des Turniers in Bardejov gegen Gastgeber Slowakei mit 2:5 verloren. Sportlich stand die Partie allerdings im Schatten des anhaltenden Konflikts um Gleichberechtigung und die Rahmenbedingungen des Nationalteams.

Das stark ersatzgeschwächte Team zeigte sich solidarisch mit zwölf fehlenden Spielerinnen und verweigerte vor der Abreise ein geplantes gemeinsames Foto des ÖEHV. Die Spielerinnen fordern weiterhin schriftliche Lösungsvorschläge und rasche Antworten auf ihre seit Monaten bekannten Forderungen. Auch ein vor der Abreise geplantes Gruppenfoto wurde verweigert: „Solange keine schriftlichen Lösungsvorschläge vorliegen, wird es so was nicht geben“, sagten die Spielerinnen gegenüber der „Kronen Zeitung„. 

In Bardejov sollen die Gespräche mit ÖEHV-General Manager Martin Kogler fortgesetzt werden. Kogler bezeichnete den Austausch als konstruktiv: „Uns ist bewusst, dass ein solcher Prozess Zeit braucht, echte Fortschritte nicht von heute auf morgen erzielt werden können“. so Kogler.  Bei der Gewerkschaft stößt diese Haltung auf Unverständnis. „So können alle sehen, mit welchen Aussagen wir uns seit Monaten beschäftigen müssen. Ich glaub manchmal, ich bin im falschen Film“, lässt Sascha Tomanek von der „younion“ wissen.

Bild: Nicolas Zangerle/NZ Photos

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